Die Hospizarbeit der Johanniter

Zuwendung am Lebensende

Wenn das Leben dem Ende zugeht, braucht jeder Mensch Zuwendung und Begleitung. Die Johanniter betreiben bundesweit zahlreiche ambulante Hospizdienste sowie stationäre Hospize, um Sterbenden den Abschied zu erleichtern. Der Tod ist die letzte, vielleicht sogar die einzige, Gewissheit im Leben. Früher oder später muss sich jeder dieser Gewissheit stellen. Spätestens, wenn Leiden nicht mehr geheilt werden können und medizinische Therapien zwar Linderung, doch keine Genesung bieten, wird der Mensch mit seiner Vergänglichkeit und dem eigenen Sterben konfrontiert. Im letzten Lebensabschnitt müssen Angst, Wut, Schmerz und Trauer bewältigt werden. Hier beginnt die Hospizarbeit der Johanniter. Sie begleiten Sterbende und ihre Angehörigen auf diesem schweren Weg.

Ehrenamtliche Hospizhelfer schenken Menschen am Lebensende Nähe, Menschlichkeit und Geborgenheit.

Offener Umgang mit Leben und Tod

Die Johanniter setzen sich im Sinne der Hospizbewegung für einen offenen Umgang mit Leben und Tod ein. Auf dem Weg der Begleitung bestimmen die Betroffenen und die Angehörigen selbst, welchen Weg sie gehen möchten und wie weit und intensiv sie begleitet werden möchten. Der sterbende Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen steht im Mittelpunkt allen Handelns.

Ambulante und stationäre Hospizarbeit

Die Johanniter unterstützen diese Wünsche mit bundesweit 18 ambulanten Hospizdiensten für Erwachsene und einem für Kinder. Ehrenamtliche Helfer besuchen die Sterbenden zu Hause oder im Krankenhaus, bieten Gespräche und psychosoziale Betreuung an, leisten Beistand oder sind einfach nur da, schenken Nähe, Menschlichkeit und Geborgenheit. Neben ihren ambulanten Hospizdiensten unterhalten die Johanniter mehrere stationäre Hospize.

Über 300 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen engagieren sich im Hospizdienst der Johanniter. Leider werden von den Kassen viele Kosten dieses so wichtigen menschlichen Dienstes nicht übernommen.

Helfen Sie uns, den Hospizgedaken weiter zu tragen und sterbende  Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Vielen Dank!

So können Sie uns unterstützen:

  • Die Schulung einer ehrenamtlichen Hospizhelferin kostet etwa 18 Euro pro Tag.

  • Mit 30 Euro können wir die Schulungsunterlagen für eine Hospizhelferin anschaffen.
  • Für den Bau des neuen Hospizes in der Oberpfalz müssen die Johanniter eine Million aus Spendenmitteln aufbringen. Eine Spende über 100 Euro ist hierfür ein wichtiger Beitrag.
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Johanniter-Hospizratgeber

Der aktuelle Hospizratgeber der Johanniter hilft Ihnen bei allen Fragen zu den Themen Sterbebegleitung, Hospiz und Trauer.

Übersichtskarte & Adressen der Johanniter-Hospize

Wo finden Sie Hospize der Johanniter in Deutschland? Die Übersichtskarte mit Adressen hilft Ihnen weiter.

Ihre Daten sind sicher!

Eingegebene Daten werden mittels der SSL-Technologie in verschlüsselter Form an uns übermittelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. nimmt an der Initiative Transparente Zivilgesellschaft von Transparency Deutschland e.V. teil. Damit verpflichten wir uns, zehn grundlegende Punkte, u.a. rund um das Thema Mittelbeschaffung und Mittelverwendung, der Öffentlichkeit leicht zugänglich zu machen. 

DZI-Spendensiegel

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. geht vertrauenswürdig mit Ihren Spenden um.
Dies bestätigt auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin.