Häufig gestellte Fragen zu Spenden und Fördermitgliedschaften

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Arbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe zu unterstützen: Spenden helfen uns,  im Notfall schnell einsatzbereit  zu sein und unsere Hilfsmaßnahmen langfristig zu sichern. Gleichzeitig sind wir angesichts sinkender staatlicher Zuschüsse auf Fördermitglieder angewiesen. Sie unterstützen unsere Arbeit vor Ort und leisten einen wichtigen Beitrag, damit wir unsere satzungsgemäßen Aufgaben dauerhaft erfüllen können.

Fragen und Antworten zu Spenden an die Johanniter

 

  1. Wozu brauchen die Johanniter Spenden?
    Die Johanniter-Unfall-Hilfe engagiert sich in unterschiedlichen sozialen und karitativen Bereichen: in der Ersten Hilfe, bei Sanitätsdiensten und Notfallvorsorge, in der Kinder- und Jugendarbeit, der Betreuung von alten und kranken Menschen, im Bevölkerungsschutz, in der Hospizarbeit und der humanitären Hilfe im Ausland. Um diese satzungsgemäßen Aufgaben erfüllen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen.

  2. Fließt meine Spende in das von mir ausgewählte Projekt?
    Ihre Spende wird für den Zweck verwendet, den Sie als Stichwort angeben. Es kann vorkommen, dass wir für ein Projekt mehr Mittel einnehmen als tatsächlich sinnvoll eingesetzt werden können. Nur dann verwenden wir dieses überschüssige Geld  für andere satzungsgemäße Aufgaben. Dabei orientieren wir uns an der Vorgabe des Spenders. War die Spende für ein bestimmtes Auslandsprojekt gedacht, fließt sie in diesem Fall in ein ähnliches Auslandsprojekt - dorthin, wo Hilfe dringend gebraucht wird.
    Wenn Sie Ihre Spende nicht an einen Zweck binden, ermöglichen Sie es uns, das Geld dort einzusetzen, wo es am nötigsten ist. Dadurch unterstützen Sie zum Beispiel die Nothilfe nach Naturkatastrophen, die schnelles Handeln und zusätzliche Mittel erfordert. 

  3. Wie hoch sind die Verwaltungskosten der Johanniter-Unfall-Hilfe?
    Wir achten darauf, den Anteil der Verwaltungskosten in unseren Inlands- und Auslandsprojekten so gering wie möglich zu halten. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) prüft dies regelmäßig und bestätigt jährlich mit dem DZI-Spendensiegel : Der Verwaltungs- und Werbekostenanteil bei der Johanniter-Unfall-Hilfe liegt bei 12,3% der Gesamtausgaben.

  4. Erhalte ich eine Spendenbescheinigung?
    Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist als gemeinnütziger und mildtätiger Verein anerkannt. Sie können daher für jede Spende eine Bescheinigung erhalten, um diese zusammen mit Ihrer Steuererklärung beim Finanzamt einzureichen.
    Ab einer Spende von 10 Euro senden wir Ihnen die Zuwendungsbestätigung automatisch am Beginn des Folgejahres.  Sollten Sie innerhalb eines Jahres mehrfach gespendet haben, erhalten Sie von uns eine Sammelbescheinigung. Selbstverständlich können Sie auch sofort nach Eingang der Spende Ihre Bescheinigung erhalten. Bitte melden Sie sich in diesem Fall direkt bei unserem Spender-Service: spenden@johanniter.de, 030/26997-373 oder -374.

  5. Warum versenden die Johanniter Spendenbriefe?
    Mit unseren Spendenbriefen informieren wir die  Spender über unsere Arbeit und die Verwendung der Spendengelder. Gleichzeitig bitten wir um weitere Unterstützung für konkrete Projekte. Gerade bei akuten humanitären Katastrophen brauchen wir schnell Spenden, um die nötige Hilfe leisten zu können. Viele Menschen wünschen sich anschauliche Informationen zur Situation vor Ort, bevor sie sich für eine Spende entscheiden. Diese Informationen vermitteln unsere Spendenbriefe.
    Senden wir Ihnen zu viele oder zu wenig Spendenbriefe? Dann wenden Sie sich bitte an unseren Spenderservice: spenden@johanniter.de, 030/26997-373 oder -374.

  6. Warum sind die Kontonummern auf den Überweisungsträgern immer verschieden?
    Die ersten drei Ziffern stehen für das aktuelle Spendenprojekt, die letzten sieben Ziffern sind eine persönliche Kennnummer des Spenders. So können wir jede Spende eindeutig zuordnen und verbuchen. Diese Codierung ermöglicht uns eine automatische Verarbeitung und senkt den kostenträchtigen Verwaltungsaufwand.

  7. Sind meine Daten sicher?
    Die Johanniter-Unfall-Hilfe beachtet nicht nur das Bundesdatenschutzgesetz, sondern auch die noch strengeren Datenschutzbestimmungen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die Daten der  Fördermitglieder und Spender werden ausschließlich für Zwecke der  Johanniter verwendet und nicht an Dritte weitergeben.  Daten, die wir aus dem Internet erhalten, werden uns mittels SSL-Technologie verschlüsselt übermittelt. Mehr zur Datensicherheit bei den Johannitern erfahren Sie hier.

 

 Fragen und Antworten zur Fördermitgliedschaft bei den  Johannitern

 

  1. Wozu brauchen die Johanniter Fördermitgliedschaften?
    Die Johanniter sind in ganz Deutschland  vertreten, um vor Ort ihre vielfältigen sozialen und karitativen Dienste zu leisten. Diese Struktur wird getragen durch 36.000 ehrenamtliche und 20.000 hauptamtliche Johanniter. Sie sorgt dafür, dass wir überall präsent sein können, um Menschen in Not beizustehen.
    Mit ihrem Mitgliedsbeitrag unterstützen die Fördermitglieder die  Johanniter bei sich vor Ort. Eine Fördermitgliedschaft besteht in der Regel viele Jahre und hilft uns, unsere Aufgaben flächendeckend zu erfüllen – sei es in der Kinder- und Jugendarbeit, im Sanitäts- und Rettungsdienst, im Katastrophenschutz oder in der Demenzbetreuung.

  2. Wie hoch ist der Mitgliedsbeitrag bei der Johanniter-Unfall-Hilfe?
    Der Mindestbeitrag eines Fördermitglieds beträgt 24 Euro im Jahr. Ob die Unterstützung höher ausfallen soll, entscheidet das Mitglied selbst. Die meisten unserer Fördermitglieder unterstützen uns mit rund 50 Euro pro Jahr.

  3. Wie kann ich meine Mitgliedschaft kündigen?
    Sie können Ihre Mitgliedschaft bei der JUH jederzeit mit einem formlosen Schreiben an uns beenden. Dieses Recht ist auf der Beitrittserklärung ausdrücklich vermerkt. Bei uns gelten keine Kündigungsfristen oder andere Voraussetzungen. Damit gehen wir über die gesetzlichen Vorgaben noch hinaus.

  4. Warum setzt die JUH professionelle Werber zur Gewinnung von Fördermitgliedern ein?
    Die Ansprache von potenziellen Fördermitgliedern an der Haustür ist eine schwierige Aufgabe, die viel Erfahrung benötigt, zeitaufwendig ist und ebenso physisch wie psychisch belastend sein kann. Es hat sich gezeigt, dass diese Arbeit nicht durch ehrenamtliche Helfer geleistet werden kann. Die JUH setzt daher erfahrene Werber ein. Qualitätsvorgaben und Leitlinien stellen sicher, dass die Menschen angemessen und höflich angesprochen werden.

  5. Erhalten die Werber Erfolgsprämien?
    Die Werber werden für ihre Tätigkeit bezahlt. In der Regel enthält die Vergütung auch erfolgsabhängige Bestandteile. Wir sind uns bewusst, dass dieses Vorgehen kritisch gesehen werden kann, da so die Einnahmen für unsere eigentlichen Aufgaben geschmälert werden. Andererseits ist eine seriöse Mitgliederwerbung nur möglich, wenn wir die Werber entlohnen. Bei einer rein pauschalen Vergütung müssten wir  einen Werber auch dann bezahlen,  wenn dieser keine oder nur sehr wenige Fördermitglieder gewinnen konnte. Wir bemühen uns, in dieser schwierigen  Situation einen verantwortungsbewussten  Weg zu gehen, indem wir offen über unser Vorgehen informieren.

  6. Unterliegt die Mitgliederwerbung der Johanniter Qualitätsstandards?
    Mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst und dem Arbeiter-Samariter-Bund hat sich die Johanniter-Unfall-Hilfe auf einen gemeinsamen Verhaltenskodex verpflichtet. Dieser stellt verbindliche Anforderungen an Qualität und Transparenz in der Mitgliederwerbung.

Ihre Daten sind sicher!

Eingegebene Daten werden mittels der SSL-Technologie in verschlüsselter Form an uns übermittelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. nimmt an der Initiative Transparente Zivilgesellschaft von Transparency Deutschland e.V. teil. Damit verpflichten wir uns, zehn grundlegende Punkte, u.a. rund um das Thema Mittelbeschaffung und Mittelverwendung, der Öffentlichkeit leicht zugänglich zu machen. 

DZI-Spendensiegel

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. geht vertrauenswürdig mit Ihren Spenden um.
Dies bestätigt auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin.