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Die Johanniter - Aus Liebe zum Leben

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Transparenz & Qualität

Externe Prüfungen

Die Johanniter-Unfall-Hilfe lässt ihren Jahresabschluss, Anhang und Lagebericht jedes Jahr durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft prüfen. Die mit öffentlichen Mitteln finanzierten Projekte werden regelmäßig vom jeweiligen Geldgeber kontrolliert. Das Finanzamt überprüft in regelmäßigen Abständen die Voraussetzungen für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Um das DZI Spendensiegel zu erlangen, legt die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr ihre Unterlagen dem Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) vor. Im Jahr 2009 wurde ihr das DZI-Spendensiegel erneut zuerkannt. Grundlage für die DZI-Auswertung war das Geschäftsjahr 2008. Damit hat das DZI die Johanniter-Unfall-Hilfe zum fünften Mal in Folge als förderungswürdig befunden. 

 

DZI Spendensiegel

Netzwerke und Partner 

Die Johanniter- Unfall-Hilfe gehört verschiedenen Verbänden und Bündnissen an. Das schafft Synergieeffekte und steigert die Effizienz ihrer Arbeit. Beispielsweise sind die Johanniter Mitglied bei Aktion Deutschland Hilft, dem Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die bei großen Katastrophen Menschen in Not gemeinsam schnelle, effektive und koordinierte Hilfe leisten.

 

Netzwerke und Partner

Die Johanniter begrüßen Transparenz-Verhaltenskodex

Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO), zu deren 117 Mitgliederorganisationen auch die Johanniter-Unfall-Hilfe zählt, hat im Dezember 2008 einen neuen Verhaltenskodex zu Transparenz, Organisationsführung und Kontrolle verabschiedet.

Der Kodex gibt Richtlinien für die Arbeit der Nichtregierungsorganisationen vor. Er enthält Prinzipien der Organisations- und Betriebsführung sowie der Kommunikation und der Wirkungsbeobachtung.

 

Download VENRO Verhaltenskodex (91 kb)

Interne Revision

Die Johanniter-Unfall-Hilfe verfügt über eine eigene Interne Revision. Sie überprüft regelmäßig alle Landes-, Regional- und Kreisverbände. Dabei achtet sie insbesondere auf die Ordnungsmäßigkeit im kaufmännischen und Personalbereich. Bei Bedarf finden Sonderprüfungen statt. Die Interne Revision arbeitet eng mit dem Controlling und dem Risikomanagement zusammen. Zu ihren Aufgaben zählt auch, die Johanniter-Verbände in betriebswirtschaftlichen sowie in organisatorischen Fragen zu beraten.

Controlling

Controlling ist keine neue Aufgabe bei den Johannitern. Organisatorisch sowohl in der Bundesgeschäftsstelle als auch in den Landesverbänden angesiedelt, berät und unterstützt das Controlling den Bundesvorstand und die Landesvorstände. Im Wesentlichen beinhaltet dies die Beschaffung, Verarbeitung und Analyse von entscheidungsrelevanten quantitativen und qualitativen Informationen. Ebenso fällt die Koordination und Steuerung der Planung in den Aufgabenbereich des Controllings. Um die Verwendung von Spenden und Beiträgen noch transparenter darzustellen, wurde im Rahmen der Weiterentwicklung des Reportings sowie unter Berücksichtigung der Strategieziele eine mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung entwickelt. Sie wird ab 2010 in den Verbänden eingeführt und umgesetzt.

Risikomanagement

Was vor rund zehn Jahren mit einem Gesetz für Aktiengesellschaften begonnen hat, wird auch für Hilfsorganisationen immer wichtiger: das Risikomanagement als Frühwarnsystem und Arbeitsmittel, um soziale Organisationen vor möglichen Schäden zu bewahren und sie in ihrem eigentlichen karitativen Auftrag zu unterstützen. In der Bundesgeschäftsstelle der Johanniter gibt es seit 2008 einen Risikomanager. Im Jahr 2009 wurden die im Rahmen des Risikomanagements identifizierten Risiken mit Prioritäten belegt. Zur Unterstützung der Entwicklung von Steuerungsmaßnahmen für Schwerpunktrisiken wurde mit Beteiligung der Landesverbände ein Arbeitskreis auf Ebene der Bundesgeschäftsstelle eingerichtet. Er erstellt erste Maßnahmenpläne. Ende 2009 wurde die dritte Risikoinventur durchgeführt und ausgewertet.

Qualität

Johanniter verstehen Qualitätsmanagement als wichtiges Instrument der Unternehmensführung. Das zeigt sich deutlich in der 2008 verabschiedeten Strategie, in der die „Johanniter-Qualität“ neu definiert wird: Zum einen werden die bestehenden Qualitätsmanagementsysteme nach DIN EN ISO 9001:2008 systematisch untersucht, zusammengeführt und gemeinsame Best-Practice-Lösungen für den Gesamtverband erarbeitet. Zum anderen wird eine „Johanniter-Qualität“ entwickelt, die einen noch höheren Nutzen für die Kunden zum Ziel hat. Im Jahr 2009 wurden dazu erste Bestandsanalysen durchgeführt und die strategischen Zielstellungen in unterschiedlichen Fach- und Führungsgremien erörtert.

Ansprechpartner und Links


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DZI-Spendensiegel

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. geht vertrauenswürdig mit Ihren Spenden um.

Dies bestätigt auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin.