Jahresbericht und Projektbericht 2017 der Johanniter-Unfall-Hilfe

Berlin, 27. August 2018

Die Johanniter blicken auf ein bewegtes Jahr 2017 zurück:
Im Inland rückten 641.000 Mal unsere Rettungskräfte zu Einsätzen aus. 4.450.000 Mal beförderten wir Menschen mit eingeschränkter Mobilität sicher ans Ziel. 431.000 Menschen lernten im vergangenen Jahr Erste Hilfe bei den Johannitern. 175.000 Kunden haben unseren Hausnotrufdienst genutzt. 28.000 Kinder haben wir in unseren bundesweit mehr als 410 Kindertagesstätten betreut. Rund eine halbe Million Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, unterstützte die Johanniter-Auslandshilfe in Afghanistan, Pakistan, Kenia und andernorts. Dies alles wäre nicht möglich ohne unsere mehr als 59.000 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere 1,3 Millionen Fördermitglieder und die vielen Spenderinnen und Spender, die unsere Arbeit unterstützen.

In nahezu allen Bereichen haben wir unsere Aktivitäten ausgeweitet. Dies zeigt den großen Bedarf an unseren Diensten. Gleichzeitig verstärkt sich der Fachkräftemangel. Umso mehr freuen wir uns, dass es uns nach wie vor gelingt, viele gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. Denn die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit werden nicht einfacher: Unsere Rettungsdienste haben immer mehr Einsätze zu bewältigen, immer mehr Menschen sind auf pflegerische Unterstützung angewiesen und die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche sind weiter ungleich verteilt. Wir setzen uns daher mit aller Kraft dafür ein, die vielfältigen Herausforderungen zu meistern - von der Integration der Geflüchteten bis zur Verbesserung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche.

In unserem aktuellen Jahresbericht geben wir einen Überblick über Aktivitäten unserer Organisation im vergangenen Jahr anhand ausgewählter Projekte.

Die Auslandshilfe der Johanniter war im Jahr 2017 in mehr als 20 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas aktiv. Gemeinsam mit 266 internationalen und lokalen Mitarbeitern setzten wir 78 Projekte um. Im Mittelpunkt standen Maßnahmen zur Überlebenssicherung und zur Stärkung der Menschen: Um gewaltsame Konflikte oder Naturkatastrophen bewältigen zu können und sie für zukünftige Krisen und den Klimawandel zu wappnen. Hierzu zählen Vorsorgemaßnahmen wie z. B. gemeindebasierte Frühwarnsysteme oder das Bauen von erdbebensicheren Häusern und Gesundheitsstationen.

Rund eine halbe Million Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, unterstützten wir im vergangenen Jahr in Afghanistan, Pakistan, Kenia und andernorts. Mehr als 1,8 Millionen Menschen erreichten wir mit unserem Engagement zur Verbesserung der medizinischen Grundversorgung. Zusammen mit unseren wichtigen lokalen Partnerorganisationen errichteten wir beispielsweise sanitäre Anlagen und führten Hygieneschulungen wie in einer Grundschule in Laos durch. 272.000 Frauen und Kinder profitierten durch Maßnahmen wie Geburtsvor- und -nachsorge, regelmäßige Impfungen oder die Behandlung von unterernährten Kindern mit Zusatznahrung.

Hier können Sie den Auslandsbericht 2017 als PDF herunterladen.

Den bereits erschienenen Geschäftsbericht der Johanniter GmbH für die Bereiche Stationäre Altenpflege, Kliniken und MVZ können
Sie hier
als ergänzende Information herunterladen.