Mit Freude bei der Sache: Rundgang auf dem Kirchentag

Dortmund, 21. Juni 2019

 Am Freitag um kurz vor 11 Uhr hieß es: Alle einrücken, Abfahrt für den Kirchentags-Rundgang. JUH-Einsatzleiter Andreas Kleff führte den Herrenmeister des Johanniterordens, S.K.H. Dr. Oskar Prinz von Preußen, und seine Begleitung auf dem traditionellen Rundgang über den Kirchentag. An mehreren Stationen präsentierte Kleff, wie vielfältig die Johanniter zum Gelingen des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) in Dortmund beitragen.

Mit dabei waren auch Vertreter des Johanniterordens und des Präsidiums sowie Mitglieder von Landes- und Regionalvorstände, darunter Ordenskanzler Alexander Baron v. Korff und Ordensdekan Prof. Dr. mult. Christoph Markschies, Generalsekretär Wolf-Ingo Kunze, der Regierende Kommendator der Rheinischen Genossenschaft, Thilo v. Selchow, JUH-Vizepräsident Alexander Graf v. Gneisenau, Präsidiumsmitglied Andrea Wagner-Pinggéra, die NRW-Landesvorstände Kirsten Hols und Magnus Memmeler, Regionalvorstand Wolfgang Baumbach sowie vom Malteser-Hilfsdienst Vizepräsidentin Daisy Gräfin v. Bernstorff und Jannik Jacob von der Malteser Jugend.

In entspannter Atmosphäre diskutierte die Ordensspitze mit den JUH-Vorständen angeregt über die Bedeutung der Johanniter für den DEKT und ihre Eindrücke zum Engagement der Johanniter. Der Herrenmeister war sehr zufrieden: „Bei unserem Rundgang konnte ich mir ein Bild von dem großartigen Engagement aller Johanniter-Helfer machen. Alle sind kompetent, fröhlich und mit Eifer bei der Sache. Das lässt uns als Johanniter in einem sehr guten Licht erscheinen. Ich danke allen ganz herzlich für ihren Einsatz!“, so der Herrenmeister.


Einmal über das Messegelände, bitte
Erster Halt war eine Fahrdienststation an der Westfalenhalle. Hier können sich Gäste mit Gehproblemen zu ihren gewünschten Programmpunkten in Dortmund fahren lassen. Das Feedback ist bislang ausnehmend positiv: Im Schnitt müsse niemand länger als 10 Minuten auf sein Fahrzeug warten und die Fahrerinnen und Fahrer werden als ausnehmend freundlich gelobt.
In der Kinderbetreuung der Johanniter-Jugend auf dem Gelände der Westfalenhalle wurde den Teilnehmern ein Einblick in ein Spielparadies gewährt. Die Teilnehmer durften testen, was eigentlich den Kindern vorbehalten bleibt, darunter der Tischkicker und die Hüpfburg.

Auf dem gemeinsamen Messestand der Johanniter-Unfall-Hilfe, der Johanniter-Seniorenhäuser und der Johanniter-GmbH auf dem Markt der Möglichkeiten verweilte die Gruppe um den Herrenmeister bei den unterschiedlichen Mitmachangeboten. Unter dem Motto „Gemeinsam wachsen“ gab es viel zu entdecken: eine gemütliche Ruhezone mit Jo-hanniter-Büchern, die Infotheke mit Gäste-Verpflegung, Aktionsflächen mit einem großen Aktionstisch für verschiedene Bastelarbeiten.

Den Abschluss des Rundgangs bildete die Abschnittsleitung Westfalenhallen: Im Bereitstel-lungsraum neben den Messehallen waren zum Zeitpunkt des Besuchs rund 30 Helferinnen und Helfer und rund zehn Einsatzfahrzeuge – allzeit bereit zum Ausrücken beim Einsatzalarm. Die Landesvorstände Kirsten Hols und Magnus Memmeler waren sich einig: „Heute hat sich wieder gezeigt, wie professionell die Organisation in der Abarbeitung von Aufträgen und in der Logistik im Hintergrund läuft. Von Großveranstaltung zu Großveranstaltung haben die Johanniter ein sehr hohes Level in der Organisation erreicht. Gleichzeitig treten alle sympathisch und immer hilfsbereit auf. Das gefällt uns sehr gut“, fasste Memmeler zusammen.

Auch Wolfgang Baumbach, Mitglied des Regionalvorstandes des gastgebenden Regionalver-band Östliches Ruhrgebiet, ist stolz auf die Leistung seiner Truppe und von allen anderen Helferinnen und Helfern: „Die Johanniter sind für die Gäste des DEKT da. Unsere Begleit- und Fahrdienste sind gut gefragt, in der Kinderbetreuung ist die Stimmung wie immer super und der Rettungs- und Sanitätsdienst sorgt für medizinische Sicherheit in der City. Überall sind helfende Johanniter und zufriedene Gäste. Wir präsentieren uns in Dortmund ganz hervorra-gend – vielen Dank dafür und weiter so!“