Johanniter sicherten 40. Berlin-Marathon ab

Berlin, 30. September 2013

Zum 40. Berlin-Marathon am 29. September lief Wilson Kipsang aus Kenia einen neuen Weltrekord mit 2:03:23 Stunden. Aber auch für die restlichen knapp 40.000 Läufer war das Laufereignis ziemlich perfekt: Bestes Laufwetter, eine interessante Strecke quer durch die Stadt und über 1.050.000 motivierende Zuschauer am Straßenrand.

 

Zum sechsten Mal sicherten die Johanniter diese Großveranstaltung ab. Mit 435 Helfern waren die Johanniter an beiden Tagen im Einsatz.

Allein am Sonntag zum Hauptlauf waren 371 Helfer aktiv. 18 Unfallhilfsstellen an der Strecke und neun allein im Zielgebiet sicherten die Läufer und das Publikum ab. Zusätzlich verteilten sich drei Notarzteinsatzfahrzeuge, elf Motorräder, zwölf Rettungswagen, 15 Krankenwagen und zwei Fahrradstreifen an der Strecke und im Zielgebiet. An der Strecke betrieben die Johanniter aus Wunsdorf zwei Feldküchen für die Zubereitung von warmen Tee. An diesem Tag wurden 197 Hilfeleistungen an der Strecke und 490 Hilfeleistungen im Zielgebiet geleistet. 21 Transporte in umliegende Krankenhäuser wurden notwendig.

 

Für Dirk Dommisch, Gesamteinsatzleiter der Johanniter, war dieser Einsatz aus organisatorischer Sicht ruhig und entspannt. „Natürlich werden in den Stoßzeiten sehr viele Hilfeleistungen erbracht und besonders die Unfallhilfsstellen im Zielgebiet laufen auf Hochtouren. Jedoch profitieren wir aus den Erfahrungen der Vorjahre und konnten so unsere Einsatzplanung weiter optimieren.“

 

Am Sonntag kamen Bundesvorstandsmitglied Wolfram Rohleder, Jörg Lüssem und Götz-Georg von Randow (Landesvorstandsmitglieder Berlin/Brandenburg) sowie Angelika Steckler-Meltendorf und Wolfang Pellnitz (Regionalvorstände in Berlin) hinzu, um den Sanitätsdienst aus nächster Nähe anzuschauen. Alle waren sichtlich beeindruckt von der Menge der Fahrzeuge, des medizinischen Equipments und des Personals sowie dem großartigem Engagement der ehrenamtlichen Helfer.

 

Am Samstag, zum Lauf der Minis und zum Skatermarathon, waren es 250 Helfer. Sechs Stationen an der Strecke und sieben im Zielgebiet wurden betrieben. Dazu unterstützten ein Notarzteinsatzfahrzeug, elf Motorräder, fünf Rettungswagen und 15 Krankenwagen. 258 Hilfeleistungen und 21 Transporte wurden geleistet.

 

Insgesamt wurden die Berliner Johanniter von 267 auswärtigen Johannitern aus dem gesamten Bundesgebiet mit 71 Fahrzeugen unterstützt. Dabei waren auch 18 Johanniter aus Polen, drei aus Österreich, ein Helfer aus Italien und zwei Kollegen aus Großbritannien.

 

Die deutschen Johanniter kamen aus Südniedersachen, Ingolstadt, dem RV Rhein-Sieg und Bonn, Bitterfeld, Wunsdorf, Wasserburg, Minden-Ravensberg, Nürnberg, Zwickau/Vogtland, Weimar, Mannheim, Brandenburg, Hamburg, Dresden, Kiel, Nördliches Hamburg, Bremen, Stade, Singen, Münster, Schwabach, Freiburg, Oberschwaben-Bodensee, Ostalb, Cottbus, Aachen, Göttingen, Düsseldorf und Emden.