Mit dem Auto gut vorbereitet in den Urlaub

Hannover, 18. Juni 2018

Die Johanniter geben Tipps zur Vorbereitung des Sommerurlaubs

Eine gute Vorbereitung ist alles. Wer im Winter mit dem eigenen Auto unterwegs ist, sollte vorher einige Tipps für eine entspannte und pannenfreie Fahrt befolgen.

5 Tipps zur Vorbereitung Nicht nur die Fahrtroute, die Pausenintervalle und die Beladung stehen im Fokus, auch das Fahrzeug sollte vor Fahrtantritt überprüft werden. Utensilien wie Warndreieck, Warnweste und Verbandkasten müssen auf dem aktuellsten Stand und für den Notfall griffbereit verstaut sein.

Die Johanniter raten, insbesondere vor längeren Autofahrten vorab folgende Dinge zu prüfen:

  1. Wie ist die aktuelle Wettervorhersage für die gesamte Reiseroute?
  2. Sind Getränke und Decken an Bord?
  3. Ist der Scheibenwischertank mit Wasser und Entfroster gefüllt?
  4. Ist der Verbandkasten aktuell bestückt und entspricht er den gültigen DIN-Normen?
  5. Sind genügend Warnwesten im Auto und im Notfall gleich zur Hand?

Um Stauphasen zu überbrücken, sollte bei Reisen mit Kindern außerdem darauf geachtet werden, dass genügend Spielzeug zur Beschäftigung für die Kleinen an Bord ist.

Bei einem Unfall: Unfallstelle und Auto sichern

Sollte es zu einem Unfall kommen, gilt es ebenfalls einige wichtige Regeln zu beachten. Damit das Fahrzeug im fließenden Verkehr möglichst früh zu erkennen ist, sollte die Warnblinkanlage eingeschaltet sein und der Kofferraum geöffnet werden. Das Auto sollte immer von der verkehrsabgewandten Seite verlassen und natürlich die Warnweste nicht vergessen werden.

Auch das Warndreieck muss umgehend aufgestellt werden. Dabei gilt als Faustregel: Auf Landstraßen das Warndreieck in einem Abstand von 100 Metern vor dem Auto aufstellen, auf Autobahnen 150 bis 200 Meter davor. Schutz vor vorbeifahrenden Autos bietet auf einer Autobahn oder Landstraße nur der Bereich hinter der Leitplanke.

Erst Eigensicherung, dann Erste Hilfe leisten

Auch wer als Außenstehender den an einem Unfall Beteiligten zur Hilfe eilt, sollte niemals die Eigensicherung vergessen und sich zuerst einen Überblick verschaffen. Dann den Verunfallten ansprechen, Erste Hilfe leisten und wenn möglich hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen.

Liegen Verletzungen vor, wird der Rettungsdienst unter der europaweit gültigen Notruf-Nummer 112 gerufen. Liegen keine Verletzungen vor, muss die Polizei unter 110 benachrichtigt werden. Die Johanniter-Unfall-Hilfe bietet bundesweit Erste-Hilfe-Kurse für verschiedene Zielgruppen an. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Kursbuchung finden Sie auf unserer Erste Hilfe Seite.