Ebola im Kongo: Aufklärung rettet Menschenleben

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In Teilen des Kongo ist das hochgefährliche Ebola-Virus ausgebrochen. Weil Infizierte nur geringe Überlebenschancen haben, muss die Ausbreitung der Krankheit gestoppt werden. Die Demokratische Republik Kongo ist eines der ärmsten Länder der Welt und der anhaltende Bürgerkrieg zwingt nach wie vor Menschen zur Flucht. Es mangelt an medizinischer Versorgung – was den Ausbruch des Virus noch gefährlicher macht.

Vor allem im Norden der Provinz Nord-Kivu verbreitet sich die Ebola-Epidemie und fordert viele Todesopfer. Das Misstrauen und die Unwissenheit erschweren den Kampf gegen das gefährliche Virus zusätzlich. Denn Ebola beginnt relativ harmlos: mit hohem Fieber, mit Kopf und Gliederschmerzen. Erste Symptome ähneln einer Grippe, doch Ebola-Infizierte verbluten innerlich. Schon über 2000 Menschen sind an dem Virus gestorben.

Die Ansteckungsgefahr ist groß

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©Johanniter/Lambert Coleman

Ebola ist hochansteckend: Tausende sind dadurch in Lebensgefahr, denn jeder Kontakt mit einem Erkrankten oder Verstorbenen kann das Virus übertragen. So kann sich jede ahnungslose Mutter, die ihr fieberndes Kind zu Hause pflegt, anstecken. Trotz Impfstoffen und Medikamenten ist die Epidemie noch nicht unter Kontrolle.

Lebensrettende Hilfe für Ebola-Betroffene

Hygiene und Aufklärung sind die wichtigsten Maßnahmen gegen Ebola, deshalb informieren wir die Bevölkerung in der Region intensiv über die Krankheit und Ansteckungsgefahren. Ausgebildete Gesundheitshelfer und zentrale Waschstationen helfen, die Ansteckungsgefahren zu mindern. Außerdem verbessern wir die medizinische Versorgung: Seit 2009 haben wir in unserem Projektgebiet im Kongo fünf Gesundheitsstationen gebaut und weitere elf saniert. Hier behandeln wir kranke Menschen und versorgen sie mit Medikamenten.

So helfen wir

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©Johanniter/Lambert Coleman

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©Johanniter/Lambert Coleman

  • Aufklärung und Hygiene retten Leben
  • Mit Infrarot-Thermometer und Ebola-Set werden erste Symptome sofort erkannt
  • Wir bilden Gesundheitshelfer aus

So hilft Ihre Spende

  • 90 Euro kostet eine Waschstation inkl. der Desinfektionslösung. Die Station wird zentral aufgestellt, von Helfern betreut – und von allen benutzt!
  • Schon 28 Euro genügen für die Schulung eines Gesundheitshelfers, der vor Ort lebensrettende Arbeit leistet.
  • 50 Euro für ein Ebola-Schutz-Set und ein Infrarot-Thermometer: Bewahren Sie mit Ihrer Spende die Menschen wirksam vor einer Ansteckung!

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Ihr Ansprechpartner Kathrin Anhold

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