Gesundheit für Mutter und Kind

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Kenia: Mentor-Mütter im Flüchtlingscamp

Im Nordwesten Kenias leisten wir medizinische Hilfe für Flüchtlinge und die lokale Bevölkerung. Mütter und Kinder leiden oft ganz besonders an der mangelnden Versorgung. Deshalb sind unsere Mentor-Mütter eine besondere Hilfe: Sie stehen Schwangeren und Müttern zur Seite, damit Kinder gesund aufwachsen.

©Johanniter/Thomas Rommel

"In den nächsten drei Tagen werden wir von 800 Frauen und Kindern den Oberarmdurchmesser ermitteln und damit einen Eindruck ihres Ernährungszustands bekommen", erklärt Marc Lomoru, der Manager einer Gesundheitsstation im Flüchtlingscamp in Kalobeyei. Alle Mütter mit Kindern unter sechs Monaten und schwangeren Frauen erhalten hier einmal im Monat Pakete mit Zusatznahrung. Wenn Unterernährung festgestellt wurde, erhalten die Frauen die Pakete noch häufiger, bis sich ihre Körper erholt haben. Die Nahrungsmittelpakete enthalten ein mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichertes Mehl, welches mit Wasser angerührt wird. Es kann als Brei gegessen oder aber anderen Speisen hinzugefügt werden.

Charity ist eine unserer Mentor-Mütter in Kenia. ©Johanniter/Thomas Rommel

Charity Tabu Daniel ist eine unserer Mentor-Mütter, die spezielle Unterstützung leistet. Sie ist verheiratet und hat selbst einen dreijährigen Sohn. Mit viel Engagement hat sie die Trainings zur Gesundheitshelferin durch die Johanniter absolviert, damit Sie sich nun für andere Frauen einsetzen kann.

Sie schätzt die Aufgabe, jungen Frauen zu helfen, ein gesünderes Leben zu führen. Sie gibt Tipps und begleitet Frauen während der Schwangerschaft. Außerdem informiert sie über die Angebote in den Kliniken und Gesundheitsstationen und weiß, wann ein Arzt konsultiert werden muss. Für viele junge Mütter ist das die einzige Hilfe, die sie bekommen können. Die Frauen lernen voneinander wie sie sich und ihre Kinder schützen können und wie sie Risiken und Komplikationen vermeiden.

Die Flüchtlingscamps in Kenia

Flüchtlingscamp Kakuma ©Johanniter/Axel Fassio

Im kenianischen Kakuma leben heute neben den 10.000 kenianischen Bürgern rund 150.000 Flüchtlinge aus acht Nationen. In den zwei gigantischen Camps Kakuma und Kalobeyei, die sich so weit erstrecken wie Großstädte, lebt jede Familie in einer provisorischen Unterkunft, die nicht größer ist als 3x5 Meter. Die Wände sind wetterfeste Planen, die Dächer aus Wellblech. Die meisten Bewohner sind aus dem Südsudan, aus Äthiopien, Somalia, Burundi, oder der Demokratischen Republik Kongo geflohen und suchen hier Schutz und ein würdiges Leben.

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation AICHM versorgen wir die Menschen in diesen Flüchtlingscamps in Klinken und Gesundheitsstationen. Doch weil die Wege für viele zu lang sind, besuchen unsere Gesundheitshelfer die Menschen auch zuhause und untersuchen und behandeln vor Ort.

So helfen Sie mit Ihrer Spende

  • Mit 20 € helfen Sie, eine Behandlung in abgelegenen Regionen durchzuführen
  • Mit 160 € können wir eine Mentor-Mutter schulen, die ihr Wissen in der Gemeinde weitergibt.
  • Jeder Beitrag hilft Menschen medizinisch zu versorgen.
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Ihr Ansprechpartner Kathrin Anhold

Lützowstrasse 94
10785 Berlin