Leben retten im Südsudan

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Hunger ist im Südsudan ein wachsendes Problem. Mehr als 6 Millionen Menschen sind akut vom Hunger bedroht, das ist über die Hälfte der gesamten Bevölkerung. Für Kinder und Kleinkinder wird die Situation besonders schnell lebensgefährlich. In unserem Stabilisierungszentrum in Wau helfen wir ihnen und behandeln Unterernährung und Krankheiten.

"Danke, dass meine Tochter lebt!"

Margaret und ihre zweijährige Tochter Pina im Stabilisierungszentrum in Wau

©Johanniter/Lambert Coleman

Die Sorge steht Margaret noch ins Gesicht geschrieben: Nach Monaten ohne richtige Mahlzeiten hat die siebenfache Mutter in unserem Stabilisierungszentrum in Wau im Südsudan endlich Hilfe für ihre Tochter Pina gefunden.

Ich bin so dankbar! Das Team im Stabilisierungszentrum der Johanniter hat sich sofort um meine Pina gekümmert, ihr Medikamente und Aufbaunahrung gegeben. Der schlimme Durchfall ist endlich weg. Damit sie weiter zunimmt, darf ich regelmäßig zur Untersuchung kommen und Aufbaunahrung abholen. Danke, dass Ihr meiner Tochter das Leben gerettet habt!

Jeden Monat behandeln wir in Wau etwa 250 akute Notfälle. Zumeist sind das schwer unterernährte Kinder wie Pina, die zusätzlich noch an Durchfall oder Malaria leiden und deren Leben am seidenen Faden hängt. Außerdem können wir einige Kinder auch aufnehmen und stationär behandeln, bis es ihnen wieder besser geht.

Unser Stabilisierungszentrum in Wau gibt es seit der schweren Dürre 2017. Bis heute ist die Not immens, Menschen hungern. Die anhaltenden Konflikte und Vertreibungen sind eine weitere Ursache. Knapp vier Millionen Menschen aus dem jüngsten Land der Welt sind auf der Flucht. Das bedeutet auch, dass kaum Landwirtschaft betrieben wird. Die Angst vor erneuten Angriffen oder Vertreibung, führt zudem dazu, dass Bauern keinen Mut haben, in Saatgut zu investieren, aus Angst alles zu verlieren. Millionen Menschen im Südsudan sind auf humanitäre Hilfe angewiesen und suchen Zuflucht in Flüchtlingscamps.

So helfen wir

Erfolgreiche Behandlung von Unternährung im Stabilisierungszentrum in Wau, Südsudan
  • Fast 150.000 Kinder unter fünf Jahren konnten wir seit 2017 auf Unterernährung untersuchen.
  • Etwa 30.000 davon wurden mit spezieller Aufbaunahrung behandelt – so wie Pina.
  • Mehr als 300 Gesundheitshelfer wurden geschult, Mütter über Hygiene und Ernährung aufzuklären.

So helfen Sie mit Ihrer Spende

  • Mit 20 € helfen Sie, Medikamente gegen Fieber und Durchfall bereitzustellen.
  • Mit 75 € erhält ein schwer unterernährtes Kind eine lebensrettende Behandlung und Aufbaunahrung.
  • 40 € kostet die lebensrettende Zusatznahrung pro Kind für einen Monat.

Jetzt spenden:

Ihr Ansprechpartner Kathrin Anhold

Lützowstrasse 94
10785 Berlin