Sechs Kandidaten für „Journalistenpreis Humanitäre Hilfe“ nominiert

Bonn (ADH), 01. März 2018

Hautnah erlebt, authentisch erzählt – nach dieser Devise wurden am 28. Februar in Bonn sechs Kandidaten für den „Journalistenpreis Humanitäre Hilfe“ offiziell nominiert. Mit dem Preis zeichnen das Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ und das Auswärtige Amt bereits zum zweiten Mal innovative Berichterstattung zu humanitärer Hilfe aus. Zwischen März und Juli reisen die nominierten Journalisten zwischen 25 und 35 Jahren in humanitäre Hilfsprojekte weltweit. Mit der Johanniter-Auslandshilfe geht es nach Kenia.

Aktion Deutschland Hilft und das Auswärtige Amt gratulieren den Nominierten (v.l.): Manuela Roßbach von ADH, Sebastian Schneider, Alexandra Rojkov, Karsten Kaminski, Thembi Wolf, Adrian Breda, Johanna Sagmeister und Peter Felten vom Auswärtigen Amt. © ADH / Daniel Boymann

Die jungen Journalisten sind dazu aufgerufen, neue digitale Wege zu gehen und somit einer breiten Öffentlichkeit einen innovativen Zugang zu den Themen der humanitären Hilfe zu ermöglichen. Die Nominierten für den „Journalistenpreis Humanitäre Hilfe“ sind: Thembi Wolf, Johanna Sagmeister, Sebastian Schneider, Alexandra Rojkov, Karsten Kaminski (alle fünf aus Berlin) und Adrian Breda (Leipzig). Sie reisen in Kürze nach Bangladesch, Niger, Irak/ Libanon, Nepal, Kenia/ Uganda und Griechenland, um dort Eindrücke von Hilfsprojekten zu gewinnen und mit Betroffenen, Helfern und weiteren Beteiligten zu sprechen.

„Ich freue mich, dass wir im Rahmen des „Journalistenpreises Humanitäre Hilfe“ erneut sechs jungen Journalisten den Zugang zu sonst nur schwer erreichbaren internationalen Hilfsprojekten ermöglichen. Es gibt ihnen die Chance, unter Beweis zu stellen, dass sie die crossmediale Produktion und die multimediale Aufbereitung auch von äußerst komplexen Inhalten wie der humanitären Hilfe unter oft schwierigen Umständen beherrschen“, erklärt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von „Aktion Deutschland Hilft“.

"Geschichten schreiben, die Menschen aufrütteln"

Workshop bei Canon in Krefeld zum Umgang mit Equipment.

Die sechs Nominierten werden ihre Reisen gut vorbereitet antreten: Neben intensiven Vorgesprächen mit ihren Patenorganisationen und jeweiligen Länderexperten des Auswärtigen Amtes werden sie von Canon als Partner des Journalistenpreises mit hochwertigen Kameras ausgestattet. Für die Berichterstattung vor, während und nach den Reisen bietet bento, das junge Online-Portal der SPIEGEL ONLINE GmbH, als weiterer Partner des Journalistenpreises Hilfe bei der Verbreitung der Inhalte an. Die Journalistin Johanna Sagmeister wird bei ihrer Reise die Projekte der Johanniter-Auslandshilfe in Kenia besichtigen.

Peter Felten, Leiter des Referats für Multilaterale Gestaltung der Humanitären Hilfe im Auswärtigen Amt und Jury-Mitglied, wünscht den Teilnehmern alles Gute:

Humanitäre Helfer leisten tagtäglich an den schwierigsten und gefährlichsten Orten der Welt großartige Arbeit - mutig, engagiert, hochkompetent. Und die deutsche Öffentlichkeit erfährt davon fast nichts. Wir wollen den Wettbewerbsteilnehmern die Möglichkeit geben, selbst vor Ort zu erleben, welche Not herrscht und wie lebensnotwendig Humanitäre Hilfe für viele Menschen ist - und darüber Geschichten zu schreiben, die die Menschen aufrütteln“, so Peter Felten

Während ihrer Reisen können die Journalisten online unter dem Hashtag #stories4aid auf Twitter, Facebook und Co. begleitet werden. Weitere Informationen zum „Journalistenpreis Humanitäre Hilfe“ finden Sie unter: www.aktion-deutschland-hilft.de/journalistenpreis

Bündnispartner der Johanniter: Aktion Deutschland hilft, Gemeinsam für Afrika, VENRO und DZI

Ihr Ansprechpartner Mathias Wahler - Fachbereichsleiter Kommunikation Auslandshilfe

Lützowstr. 94
10785 Berlin