Was wir weltweit gegen Corona tun

Die Johanniter-Auslandshilfe passt ihre aktuellen Projektaktivitäten an, um auf die weltweite Corona-Pandemie zu reagieren. Das Ziel ist die Aufrechterhaltung der regulären Hilfsmaßnahmen, soweit es nationale Beschränkungen und die Sicherheitsbedingungen erlauben. Zusätzlich stehen Präventionsmaßnahmen im Mittelpunkt, um die Menschen in den Projektländern vor einer Ansteckung und einer COVID-19-Erkrankung zu bewahren. Hier finden Sie dazu alle Informationen auf einen Blick.  

Uganda: Projekt um präventive Corona-Maßnahmen erweitert

(29. Mai 2020)  Bis zum 28. Mai sind in Uganda nach offiziellen Angaben 281 Menschen positiv auf den Coronavirus getestet worden. Der Kikuube-Distrikt im Westen des Landes bleibt auf Grund steigender Fallzahlen weiterhin im Lockdown. Dort arbeitet ACORD, eine Partnerorganisation der Johanniter, in der Flüchtlingssiedlung Kyangwali. In Koordination mit der Siedlungsverwaltung, Nichtregierungsorganisationen und dem UNHCR wurden Maßnahmen vereinbart, um ein Auftreten von Coronafällen in der Siedlung zu vermeiden.

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Afghanistan: Johanniter-Studie zeigt Gefahren für Frauen durch Corona-Pandemie auf

(27. Mai 2020)  Das Johanniter-Team und Partnerorganisationen in Afghanistan haben eine repräsentative Umfrage zu COVID-19 unter afghanischem Gesundheitspersonal durchgeführt. Jeder 13. Infizierte arbeitet im Gesundheitsbereich. Bis Mitte Mai starben dreizehn Gesundheitsmitarbeitende in Afghanistan, mehr als 871 wurden positiv getestet. Vor allem für Frauen hat sich die Behandlungssituation durch die Pandemie verschlechtert.

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Myanmar: Einkommensquellen brechen durch Pandemie weg

(15. Mai 2020)  Unsere lokale Partnerorganisation Karen Department of Health and Welfare (KDHW) in Myanmar klärt in der Siedlung Lay Kay Kaw New Town im Karen State über das Coronavirus und gesundheitspolitische Entwicklungen auf. Zusätzlich werden Dorffonds im Rahmen von Selbsthilfestrukturen aufgestockt, um wirtschaftliche Einschnitte aufzufangen und den Zugang zu ausreichend Nahrungsmitteln zu sichern.

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Mosambik: Hygienematerial an Gesundheitsbehörde übergeben

(23. April 2020)  Am 18. April hat die Organisation Kubatsirana in der Provinz Manica der örtlichen Gesundheitsbehörde wichtige Materialien überreicht, um einen Beitrag gegen die Verbreitung des Coronavirus zu leisten. Insgesamt setzt Kubatsirana 150 Wassertonnen, Seife und Chloridlösung zur Wasserreinigung ein, welche an stark frequentierten Orten wie Märkte oder Bushaltestellen aufgestellt werden.

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Covid-19 im krisengeschüttelten Afghanistan

(13. April 2020)  Weltweit infizieren sich immer mehr Menschen an dem Virus Covid-19. Auch in Afghanistan steigen die Zahlen der Infizierten. Auf einen landesweiten Ausbruch könnte das marode Gesundheitssystem kaum reagieren. Die Johanniter unterstützen deshalb die Gesundheitsbehörden beim Screening, der Aufklärung sowie Schutzausrüstung für das Personal und die Patienten.

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Weltgesundheitstag: Dank an alle Pflegenden und Hebammen

(07. April 2020) Der Weltgesundheitstag rief dieses Jahr dazu auf, allen Pflegedienstleistenden und Hebammen weltweit für ihren Einsatz zu danken. Zahlreiche Schwesterorganisationen und von St. John haben aufgrund der weltweiten Betroffenheit ein gemeinsames Dankeschön per Video zusammengestellt.

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Prävention in der DR Kongo: "Die Menschen sind durch Ebola sensibilisiert"

(07. April 2020) Louis Massing (48) ist Allgemeinmediziner und arbeitet seit 2016 für die Johanniter in Nord-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Als Büroleiter organisiert er derzeit die Aktivitäten seines Teams in den Bereichen Gesundheit und WASH. Die Bemühungen um die Eindämmung von Ebola in den letzten Jahren haben eine Struktur und ein Wissen hinterlassen, um angemessen auf den Coronavirus reagieren zu können. Dennoch ist Massing besorgt über die negativen Auswirkungen auf die Versorgungslage im Gesundheitsbereich.

Hier geht es zum Interview

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Afghanistan in Bildern: Maßnahmen für bessere Hygiene und Gesundheitsschutz

(29. März 2020) In Afghanistan unterstützt unser Landesbüro ihre lokalen Partnerorganisationen bei präventiven Aktivitäten und Hygienemaßnahmen gegen Corona. Dazu kontrollieren medizinische Mitarbeitende die Gesundheit an strategisch wichtigen Punkten. Helferinnen und Helfer verteilen Aufklärungsmaterialien vor allem in Flüchtlingssiedlungen und beteiligen sich an Hygieneeinsätzen. Die folgenden Bilder geben einen Eindruck über die Maßnahmen:

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COVID-19: Eine Herausforderung für uns alle

(24. März 2020) COVID-19 macht vor Ländergrenzen nicht Halt. Fast alle Nationen verzeichnen Coronafälle, es folgen vielerorts Grenzschließungen, Ausgangssperren und gesundheitlicher Notstand. Nicht nur Modelle des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit werden auf die Probe gestellt, sondern auch unsere Solidarität und Hilfe für Menschen in Not.

Hier geht es zur Stellungnahme von Susanne Wesemann, Leiterin der Johanniter-Auslandshilfe, zur Coronavirus-Pandemie.

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Bekämpfung der Heuschrecken in Zeiten von COVID-19

(23. März 2020) Während die weltweite Aufmerksamkeit derzeit auf COVID-19 liegt, fressen weiterhin Millionen von Wüstenheuschrecken die Felder am Horn von Afrika leer. Unterernährung und eine Nahrungsmittelkrise drohen. "Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Aktivitäten zur Heuschreckenbekämpfung fortgesetzt werden, wobei die lokalen Gemeinschaften an vorderster Front stehen", fordern die Mitstreiter der Regionalen Allianz im Kampf gegen die Heuschrecken (RDLA), zu denen die Johanniter gehören.

Hier geht es zum Aufruf

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Die Johanniter und unsere Bündnisorganisation Aktion Deutschland Hilft rufen gemeinsam zu Spenden auf. Unterstützen Sie uns, um in Deutschland und anderen betroffenen Ländern den Coronavirus einzudämmen.

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Bündnispartner der Johanniter: Aktion Deutschland hilft, Gemeinsam für Afrika, VENRO und DZI

Ihre Ansprechperson Sandra Lorenz - Fachbereichsleiterin Kommunikation Auslandshilfe

Lützowstr. 94
10785 Berlin