Partnerorganisationen

Afghanistan

Agency for Assistance and Development of Afghanistan (AADA)

Agency for Assistance and Development of Afghanistan (AADA) ist eine afghanische Nicht-Regierungsorganisation (NRO) und wurde im September 2005 von Experten des öffentlichen Gesundheitswesens gegründet. Der Hauptsitz der Organisation ist in Kabul, Regionalbüros befinden sich u.a. in den Distrikten Taloqan und Takhar. Die Organisation hat sich dazu verpflichtet, das Leben der afghanischen Bevölkerung - insbesondere von Frauen, Kindern und unterprivilegierten Gruppen - zu verbessern und ist in den Sektoren Öffentliche Gesundheitsversorgung, Bildung, ländliche Entwicklung und Landwirtschaft tätig. AADA beschäftigte 2018 mehr als 3.500 Mitarbeiter, davon 81 in der Zentrale in Kabul. Sie ist damit eine der größten lokalen NRO in Afghanistan.

http://www.aada.org.af/

Afghanistan Center for Training and Development (ACTD)

Seit der Gründung im Jahr 2006 hat ACTD mehr als 150 Projekte in ganz Afghanistan implementiert. ACTD ist derzeit eine der wichtigsten afghanischen Nichtregierungsorganisationen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, Ausbildung, Forschung und Entwicklung der Zivilgesellschaft. Die Johanniter und ACTD arbeiten seit 2014 in der Provinz Khost an der Grenze zu Pakistan zusammen. Während die Johanniter für technische Unterstützung, Fortbildungen und Beratung verantwortlich sind, setzt ACTD die Projektmaßnahmen im Feld um. Ziel der Projektmaßnahmen sind Flüchtlinge aus Pakistan, Rückkehrer und die lokale Bevölkerung in der Grenzregion.

http://www.actd.org.af/

Organization for Health Promotion & Management (OHPM)

Organization for Health Promotion & Management (OHPM) aus Afghanistan ist die zuständige Agentur für die Umsetzung der Basisgesundheitsversorgung in Kunduz und hat Zugang zu insgesamt 72 Gesundheitseinrichtungen der Provinz. OHPM unterhält sogenannte First Aid Trauma Posts (FATPs) in entfernten Regionen, setzt Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung um und ermöglicht Betroffenen des Konflikts einen besseren Zugang zu psychosozialer Unterstützung. Besonders Frauen und Kinder sowie Menschen mit Behinderung stehen im Zentrum der Aktivitäten von OHPM.

http://www.ohpm.org.af/

Organization of Human Welfare (OHW)

OHW ist eine gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation, die 2007 gegründet wurde. Die Organisation hat von der Afghanistan Institute Civil Society (AICS) eine Zertifizierung erhalten, wonach sie die für den internationalen Programmbetrieb und das Finanzmanagement erforderlichen Standards erfüllt. OHW ist mit Ausnahme des Westens in allen Regionen des Landes tätig und implementiert Programme in den Bereichen Friedensbildung und Konfliktlösung, Kinderrechte sowie Kinder-/ Jugendförderung. Schwerpunkte sind zudem die Bereiche Gesundheit und Wasser. Die Johanniter arbeiten mit OHW in den Informellen Siedlungen Kabuls (KIS) zusammen.

http://www.ohw.org.af/

Kolumbien

Fundación Las Golondrinas

Die Fundación (Stiftung) Las Golondrinas engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für intern vertriebene und sozial benachteiligte Familien in den marginalisierten und konfliktreichen Regionen Kolumbiens. Als staatlich anerkannte Bildungs- und Sozialeinrichtung führt sie seit 1987 Aktivitäten im Bereich Erziehung und Bildung, Ernährung, Gesundheit, soziale und kommunale Entwicklung durch. Zudem konzentriert sie sich auf berufliche Qualifizierung und Einkommen schaffende Maßnahmen. Die Durchführung der Projekte wird durch zahlreiche staatliche Zuwendungen, private Spender, internationale Geber und Allianzen ermöglicht. Die ersten Projektaktivitäten als Partner der Johanniter haben im Juli 2011 begonnen.

http://www.fundacionlasgolondrinas.org/

ORTOPEDICA T.A.O.

ORTOPEDICA T.A.O. ist eine Kooperative, deren technische und administrative Mitarbeiter von hohen berufsethischen Grundsätzen und Werten geleitet werden. Seit 2002 versorgen sie vorwiegend in Medellín Patienten aus ökonomisch schwachen Schichten mit hochwertigen Orthesen, Prothesen, orthopädischen Schuhen, Einlegesohlen sowie Zubehör aus Silikon. Die Produkte entsprechen hohen  Qualitätsstandards bei angemessenen Preisen, die teilweise subventioniert sind. Die Mitarbeiter haben eine fundierte und zertifizierte Ausbildung, verfügen über langjährige Arbeitserfahrung und sind bestrebt, ihr Wissen kontinuierlich zu verbessern und neuen Standards anzupassen.

http://www.ortopedicatao.com/

Ecuador

Instituto de Ecologia y Desarrollo de las Comunidades (IEDECA)

IEDECA ist eine nationale NRO aus Ecuador und engagiert sich seit mehr als 25 Jahren im kommunalen Hochlagen- und Wassereinzugsgebietsmanagement, der kommunalen Wasserwirtschaft und der Entwicklung des nationalen Wasserrechts. Sie haben je ein Büro in Cayambe und Ambato und arbeiten eng mit der vulnerablen, indigenen Bevölkerung zusammen. Zudem verfügt IEDECA über sehr gute Beziehungen zu den nationalen und regionalen indigenen Verbänden. Weitere Schwerpunktthemen von IEDECA sind: Agrarökologie, Umweltbildung, Interessenvertretung, Anpassung der ländlichen Produktionssysteme an den Klimawandel, Trinkwasserversorgung, Bewässerungslandbau und Rekultivierung degradierter Böden. Die Johanniter unterstützen ihre Arbeit seit 2011.

http://iedeca.net/

Fundación Heifer Ecuador (FHE)

FHE ist eng mit Heifer International (USA) verbunden und seit 1993 als gemeinnützige, nationale NGO in Ecuador anerkannt. Die Verwaltung der Stiftung befindet sich in Quito; weitere Projektbüros werden in Latacunga (Provinz Cotopaxi) und Loja (Provinz Loja) unterhalten.Das multidisziplinäre Team der FHE besteht aus Agrarökologen, Agraringenieure, Tierwirte, Veterinärmediziner, Forstwirte, Soziologen, Anthropologen, Mitarbeiter der allgemeinen Verwaltung und Kommunikation. Das Ziel von FHE ist die nachhaltige, ländliche Entwicklung zur Verbesserung der Lebensbedingungen der benachteiligten, ländlichen Bevölkerung.  Schwerpunkte sind u.a. Ertragssteigerung, Schutz der Agro-Biodiversität sowie Ernährungssouveränität und -sicherheit. Die Johanniter arbeiten seit 2014 mit FHE zusammen.

http://www.heifer-ecuador.org/

Fundación de Mujeres de Sucumbíos (FMS)

FMS wurde 1987 als NRO und Dachverband in Ecuador gegründet und ist offiziell vom Ministerium für Wirtschaftliche und Soziale Inklusion (MIES) und vom Nationalen Frauenrat CONAMU anerkannt. In ihr organisieren sich ca. 110 Frauengruppen, denen ca. 1.500 Frauen angehören. Zu den institutionellen Zielen gehören u.a. die Unterstützung von Organisationsbestrebungen der Frauenbewegung in der Provinz Sucumbíos, der Kampf gegen intrafamiliäre Gewalt und Gewalt gegen Frauen sowie sozialpolitische Advocacy- und Lobbyarbeit zur Förderung der wirtschaftlichen Organisation von Frauen. Die Organisation hat eine starke Präsenz und sozio-politische Vertretung in der Provinz und verfügt über umfangreiche Kapazitäten und Erfahrungen in derImplementierung von gendersensiblen Projekten. Die Johanniter-Auslandshilfe führt seit 2011 gemeinsame Projekte mit FHE durch.

http://lafede.org/

Fundación de Promoción del Desarrollo Agroforestal de Sucumbíos (PRODAS)

PRODAS ist seit 2005 tätig und eine gemeinnützige Stiftung, die durch das Ministerium für Wirtschaftliche und Soziale Inklusion (MIES) und vom ecuadorianischen Hochschulsystem anerkannt ist. Zu den institutionellen Zielen gehören die nachhaltige sozio-ökonomische Entwicklung des Landwirtschaftssektors in der Provinz Sucumbíos sowie Ausbildung in diesem Bereich. Die Organisation verfügt über fachliche Kapazitäten in den Bereichen Bildung/ Aus- und Weiterbildung, Beratung und Prozessbegleitung der sozio-ökonomischen und nachhaltigen Entwicklung der ländlichen vulnerablen Bevölkerung. Die Johanniter arbeiten seit 2015 mit PRODAS zusammen.

Haiti

Ti Colibri Haiti e.V.

Ti Colibri Haiti e.V. ist ein 2014 gegründeter deutscher, gemeinnütziger Verein, der ausschließlich die Schule und den Kindergarten "école du village" in Torbeck, Haiti unterstützt. Träger der Dorfschule ist der gemeinnützige lokale Verein COVIS (Comité du village sud). Der Vorstand des Vereins besteht aus den Eltern der Schüler, den Gründungsmitgliedern der Schule und der administrativen und pädagogischen Leitung von Schule und Kindergarten. Die Johanniter haben 2017 erste Kontakte mit der Organisation aufgenommen und unterstützen seit Anfang 2018 den wirbelsturmsicheren Neubau der Schule.

https://www.ticolibri-haiti.org/

Kambodscha

Save Cambodia´s Wildlife (SCW)

Save Cambodia´s Wildlife (SCW) wurde 1999 gegründet und ist seit 2002 als offizielle Nichtregierungsorganisation in Kambodscha registriert. In ihrem Leitbild setzt sich SCW für die Koexistenz zwischen und Lebensräume für Mensch und Tier ein. Sie fördern die nachhaltige Lebensgrundlage in einem an den Klimawandel anpassungsfähigen Umfeld. SCW arbeitet regional in den Provinzen Ratanakiri, Stung Treng und Kratie im Nordosten Kambodschas sowie in Kampot und Kep im Süden des Landes. Sektoral fokussiert sich SCW auf natürlichen Ressourcenschutz und Biodiversität, Landwirtschaft und Ernährungssicherung. Die Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei im Vordergrund. Im Bereich Klimaschutz und Klimawandel verfolgt SCW einen ganzheitlichen Ansatz und bezieht neben der Wissenschaft (Universitäten und Schulen) auch die nationalen Behörden mit ein, um nachhaltig auf die Gefahren des Klimawandels zu reagieren.

http://www.cambodiaswildlife.org/

Human and Health (H&H)

Human and Health wurde 2011 offiziell als NRO registriert und arbeitet ausschließlich in der Provinz Ratanakiri. H&H setzt sich für den uneingeschränkten und verbesserten Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle Kambodschaner und insbesondere der indigenen Bevölkerung ein. Dazu arbeiten sie eng mit lokalen Regierungsbehörden zusammen, führen Sensibilisierungsmaßnahmen für und mit der Bevölkerung in gesundheitsrelevanten Themen durch und stärken die Selbshilfekräfte der Gemeinden durch kontinuierliche Wissensvermittlung. Ein großer Teil der Mitarbeiter hat indigene Wurzeln. Ihr sektoraler Wirkungsbereich ist Gesundheit mit dem Schwerpunkt auf Tuberkulose, darüber hinaus hat sich H&H Wissen und Erfahrung in den Bereichen Ernährung und Hygiene angeeignet.

http://www.humanandhealth.org/

All Ears Cambodia (AEC)

All Ears Cambodia (AEC) ist eine NRO, die sich auf die Linderung und Behandlung von Gehörschäden und Ohrenwegserkrankungen spezialisiert hat und seit 2004 in Kambodscha arbeitet. AEC ist die einzige Organisation in dem asiatischen Land, die sich explizit der Behandlung von Gehörverlust im Rahmen verschiedener nationaler Pläne für Menschen mit Behinderungen und Inklusion verschrieben hat. Mobile Teams bieten in ländlichen Regionen die Gesundheitsversorgung an und behandeln Ohreninfektionen. AEC untersucht pro Jahr rund 26.000 Patienten.

http://www.allearscambodia.org/

Indigenous Community Support Organization (ICSO)

ICSO wurde 2006 als offizielle NRO registriert und fördert die Selbsthilfekräfte der indigenen Bevölkerung, u.a. durch einen rechtsbasierten und partizipativen Ansatz. Sie setzen sich für die spezifischen Belange und den Erhalt ihrer traditionellen Lebensweise und Lebensräume ein. ICSO arbeitet in Provinzen mit einem großen Anteil indigener Bevölkerung, maßgeblich in Ratanakiri und Mondulkiri, in den Bereichen Landwirtschaft, Einkommen schaffende Maßnahmen und rechtliches 'Empowerment'. In Ratanakiri wird die indigene Bevölkerung bei der offiziellen Registrierung ihres Gemeindelands unterstützt. Desweiteren unterstützt ICSO 100 Indigenous Rights Active Members (IRAMs) und ca. 500 indigene Gemeindevorsteher aus allen Provinzen Kambodschas in ihrem Kampf gegen Rechtsverletzungen und Ausbeutung ihrer natürlichen Ressourcen.

https://www.facebook.com/Indigenous-Community-Support-Organization-ICSO

Khmer Community Development (KCD)

KCD wurde 2005 als offizielle NRO registriert und fördert das friedliche Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft. In ihr sollen die Bedürfnisse aller Beteiligten - unabhängig von Geschlecht, Alter, ethnischer Zugehörigkeit, religiöser Überzeugung oder sozialem Status - wahrgenommen und respektiert werden. Die Stärkung des Individuums spielt eine wesentliche Rolle. KCD ist der Überzeugung, dass Menschen, die sich für ihr Wohl einsetzen, dies auch für die Gesellschaft tun, in der sie leben. KCD führt bereits seit Jahren erfolgreiche Drittmittelprojekte in den Bereichen inter-ethnische Friedensarbeit, Gemeindeentwicklung, WASH und Gender durch. Regional fokussierte sich die Arbeit bislang auf die Gemeinde Prek Chrey in der Provinz Kandal, die als einzige kambodschanische Gemeinde mehr ethnische Vietnamesen als Khmer aufweist. Dort leistet KCD inter-ethnische Friedensarbeit.

http://www.kcd-ngo.org/

Kenia

Africa Inland Church Health Ministries (AICHM)

Africa Inland Church (AIC) wurde 1895 gegründet und ist eine in Kenia registrierte Kirche. Africa Inland Church Health Ministries (AICHM) ist eine darin unabhängige Abteilung, die Träger von fünf Krankenhäusern, 52 Gesundheitszentren und Apotheken sowie zwei medizinischen Schulungseinrichtungen ist. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind präventive und kurative Gesundheitsdienste, Ausbildung von Gesundheitspersonal in Gemeindegesundheit und Rehabilitierungsmaßnahmen für Kinder mit Behinderungen. Darüber hinaus ist AICHM in den Bereichen der Katastrophenhilfe und der medizinischen Erstversorgung tätig sowie in der medizinischen Hilfe für Flüchtlinge. In Kenia arbeiten die Johanniter mit AICHM seit 2011 im Bereich Gesundheitswesen und Nahrungsmittelsicherheit zusammen.

http://www.aichm.org/

Laos

BORDA

Durch die Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung dezentraler nachhaltiger Technologien und sozialer Begleitmaßnahmen in den Bereichen Wasser, Abwasser, Energie und Abfall trägt BORDA seit 1977 dazu bei, dass Menschen in unterversorgten Armensiedlungen weltweit Zugang zu grundlegenden Diensten der Daseinsvorsorge haben. BORDA ist auf allen Interventionsebenen aktiv, um Nachbarschaften lebenswerter zu machen, soziale Strukturen zu stärken und innovative Ansätze vor Ort mit lokalen Partnern zu entwickeln und umzusetzen. Gemeinsam mit der örtlichen Bevölkerung erarbeiten sie nachhaltige Lösungen für ungelöste Abwasser- und Abfallfragen in partizipativen Dialogprozessen, um Städte und Wohngebiete gesund und lebenswert für alle Menschen zu machen. Um ihre Ziele zu erreichen, arbeiten sie eng mit politischen und gesellschaftlichen Akteuren auf verschiedenen Ebenen zusammen. Die Johanniter verfolgen diesen Ansatz mit BORDA in Laos.

https://en.borda.de/regions/southeast-asia/

Libanon

Naba´a -Developmental Action without Borders

Naba'a ist eine lokale Nicht-Regierungsorganisationen mit Sitz im Libanon, die seit ihrer Gründung 2001 mit palästinensischen und libanesischen Gemeinden zusammenarbeitet. Naba´a will ein Umfeld schaffen, in dem sich Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer Religion, ihrem Geschlecht und ihrer Nationalität entwickeln und in Harmonie zusammen leben können.

http://www.nabaa-lb.org/

Myanmar

ArcheNoVa

Zu den wichtigsten strategischen Zielen und Aktivitäten der Organisation ArcheNoVa gehören Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche mit Schwerpunkt in Palästina, um ihre sozialen Kompetenzen zu stärken und Stressfaktoren zu reduzieren. Dafür soll eine sichere und inklusive Umgebung bereitgestellt und ihre psychosozialen Fähigkeiten (Fokus auf Mädchen) gestärkt werden. Außerdem leistet die NGO Lobbyarbeit zu den Rechten von Kindern und für die Bereitstellung adäquater Dienstleistungen. Die Johanniter sind gemeinsam mit ArcheNoVa im Osten Myanmars aktiv.

https://arche-nova.org/

Karen Development Network (KDN)

KDN wurde 2004 in Myanmar gegründet und bemüht sich darum, die Bedürfnisse von direkten Opfern des bewaffneten Konflikts, darunter viele IDP, zu decken. Gleichzeitig fördert KDN die Entwicklung von Gemeinden durch Frieden schaffende Initiativen. Dies beinhaltet die Stärkung des Bewusstseins der Bürger für ihre Rechte sowie die Förderung individueller oder gemeindebasierter Kapazitäten. Ihr Ziel ist es, Zugang zu nachhaltigen Existenzgrundlagen, Gesundheit und Bildung zu erwirken.

Karen Department of Health and Welfare (KDHW)

KDHW wurde bereits 1956 mit dem Ziel gegründet, allen Menschen im Karen-Staat in Myanmar freien Zugang zu Gesundheitsleistungen zu gewähren. Während der jahrzehntelangen Kampfhandlungen organisierte KDHW die Bereitstellung von Basisgesundheitsdiensten in konfliktbetroffenen Gemeinden durch ein Netzwerk an Kliniken und mobilen Teams. KDHW nutzt eigene Daten aus Wirkungsuntersuchungen, um Veränderungen im Gesundheitssektor im Karen-Staat langfristig zu verfolgen. Aufgrund des Wandels in Myanmar sowie den damit einhergehenden verbesserten operativen Bedingungen hat KDHW angefangen, seine Gesundheitsdienste für die Zielregion auszubauen und die Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Gesundheit zu verstärken.

https://kdhw.org/

Karen Office of Relief and Development (KORD)

KORD wurde im Jahr 1993 als gemeindebasierte Organisation registriert und hat das Ziel, Nothilfe zu leisten und die Lebensbedingungen der Karen-Bevölkerung in konfliktbetroffenen Gebieten zu verbessern. KORD engagiert sich in Entwicklungsprojekten im Bereich Ernährungssicherung und Schaffung von Existenzgrundlagen in Partnerschaft mit INGOs und übernimmt dabei z.B. das Monitoring von Nahrungsmittelverteilungen. Auch war die Organisation bereits an größeren Bedarfserhebungen und Forschungsaktivitäten im Südosten Myanmars beteiligt. KORD ist ein Gründungsmitglied des Ethnic Community Development Forum, eines Netzwerks aus sozialen, gemeindebasierten Entwicklungs-organisationen, das sich aus einer Vielzahl ethnischer Gruppen im Land zusammensetzt.

http://kordcentre.org/

Meikswe Myanmar (MM)

Meikswe Myanmar (MM) wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, den Bedarf adäquater Gesundheitsversorgung für Frauen, Kinder, Waisen sowie Menschen mit HIV/AIDS und deren Angehörigen zu decken. Zusätzlich hat die Organisation Programme zur Bildung und Katastrophenprävention implementiert. Die Kapazitäten lokaler Organisationen in Yangon, Lashio, Sittwe und Myeik Island wurden dadurch gestärkt: Eine wichtige Voraussetzung, um die schwächsten und anfälligsten Gemeindemitglieder unterstützen können.

Facebook-Seite von Meikswe Myanmar

Committee for Internally Displaced Karen People (CIDKP)

CIDKP wurde im Jahr 1998 gegründet, um Bewusstsein für die Notlage der IDP im Karen-Staat zu schaffen und humanitäre Hilfe als Antwort auf ihre Bedürfnisse zu leisten. CIDKP-Mitarbeiter arbeiten in allen Townships des Karen-Staats, in Teilen der Tanintharyi Region im nördlichen Mon-Staat und in der östlichen Bago-Region. Seit kurzem engagiert sich CIDKP verstärkt in der Durchführung von Nothilfe- und Entwicklungsprojekten.

The Leprosy Mission Myanmar

Die "Leprosy Mission" wurde ursprünglich in Großbbritannien gegründet und arbeitet seit 1898 flächendeckend in Myanmar. Der Fokus liegt auf der Unterstützung von an Lepra erkrankten Menschen und Menschen mit Behinderung. Sie leisten einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung und (Aus)bildung, Inklusion, Resilienzstärkung durch Katastrophenvorsorge und Schaffung alternativer Einkommensmöglichkeiten. Desweiteren ist die Organisation Fürsprecher für die Einhaltung und Erweiterung der Rechte von Menschen mit Behinderung. Sie hat in den vergangenen Jahren außerdem wiederholt Nothilfe geleistet und den Wiederaufbau in betroffenen Regionen unterstützt. The Leprosy Mission Myanmar ist landesweit sehr gut vernetzt und in mehreren nationalen wie regionalen Entwicklungsforen vertreten.

https://www.leprosymission.org/tlm-in-your-country/myanmar

Nepal

Gramin Mahila Srijanshil Pariwar (GMSP)

GMSP ist eine von Frauen geführte lokale Organisation, die seit 1993 das Ziel verfolgt, Menschenhandel, Sklaverei und genderbasierte Gewalt zu bekämpfen. Sie setzt sich außerdem für die Rechte von Kindern und Frauen und ein friedliches Zusammenleben ein. Weitere Arbeitsbereiche von GMSP sind Ernährungssicherheit, Bildung und öffentliche Gesundheit, die sie in sechs ländlichen Bezirken der Provinz Sindhupalchowk durchführt. Die Johanniter arbeiten seit dem Erdbeben 2015 mit GMSP zusammen.

Facebook-Seite von GMSP

Nyaya Health Nepal (NHN)

Nyaya Health Nepal (NHN) setzt sich für die Basisgesundheitsversorgung in abgelegenen ländlichen Regionen Nepals ein. Das Team besteht aus professionellen Mitarbeitern im Bereich Gesundheit, die auf langjährige und teils internationale Erfahrung zurückgreifen können. NHN arbeitet eng mit staatlichen Krankenhäusern und einem großen Netz aus Gemeindegesundheitshelfern zusammen. Nach dem Erdbeben 2015 weitete NHN seine Aktivitäten auf den stark betroffenen Distrikt Dolakha aus, wo die Organisation für den Betrieb des Charikot-Krankenhauses verantwortlich ist. Täglich erreicht NHN mit seinen Behandlungen rund 300 Patienten, bis zu 80 Geburten werden durch Fachkräfte begleitet. Die Johanniter arbeiten seit 2015 mit NHN in Dolakha zusammen.

https://possiblehealth.org

Palästina

St. John Eye Hospital Jerusalem

St John of Jerusalem Eye Hospital Group ist der einzige Anbieter für professionelle Augenbehandlungen in der West Bank, dem Gaza-Streifen und Ost-Jerusalem. Die Ärzte und Mitarbeiter der Klinik behandeln Patienten unabhängig von ihrer Ethnie, Religion oder finanziellen Möglichkeiten gegen drohende Erblindung und behandeln z.B. Grauer Star chirurgisch mit modernster Technologie. Rund 640.000 Menschen steht der Service zur Verfügung. Zusammen mit dem israelischen Hadassah Medical Center betreibt St John Eye Hospital ein Schulungsprogramm, bei der israelische und palästinensische Ärzte gemeinsam Lehrgänge absolvieren. Das Ziel ist die Stärkung der friedlichen und konstruktiven Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern.

https://www.stjohneyehospital.org/

Bethlehem Arab Society for Rehabilitation (BASR)

Die Bethlehem Arab Society for Rehabilitation (BASR) ist eine 1960 in Bethlehem gegründete NRO, welche die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung in Palästina verbessern möchte. Die Arbeit von BASR fußt auf einem menschenrechtsbasierten Ansatz. Sie sind der festen Überzeugung, dass die Verbesserung der Lebensumstände für Menschen mit Behinderung und die Förderung ihrer vollen gesellschaftlichen Teilhabe sich nicht nur positiv auf soziale Wandelungsprozesse, sondern auch auf die generelle Entwicklung des Gemeinwesens auswirken. BASR unterhält ein eigenes Krankenhaus. Es gilt in Palästina als angesehenes Referenzzentrum. Neben Gesundheits- und Rehabilitationsangeboten spielt die Advocacy-Arbeit eine zentrale Rolle. Menschen mit Behinderung erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren und damit Inklusion in der Gesellschaft tatsächlich voranzutreiben, ist ein Kernstück der strategischen Ausrichtung von BASR.

http://www.basr.org/en

Philippinen

Tambayan Center for Children's Rights Inc.

Die lokale Partnerorganisation Tambayan hat ihren Sitz in Davao City. Seit ihrer Registrierung als Kinderrechtsorganisation 1996 hat sie sehr gute Beziehungen zur Bevölkerung, lokalen Behörden und Institutionen aufgebaut. In der Organisation arbeiten 24 Angestellte und 2 ehrenamtliche Mitarbeiter. Durch die gute Vernetzung in Gemeinden unter Kindern und Jugendlichen im Alter von 9-17 Jahren, deren Eltern, offiziellen Vertretern der Barangays, Schulleitern, Lehrern und den Elternbeiräten hat Tambayan in den letzten zwei Jahrzehnten erhebliche Erfolge erzielen können. So ist der Schutz von Kinderrechten fester Bestandteil in den Regularien und Strukturen der lokalen Behörden geworden.

http://tambayancenter.com/home

Uganda

Agency for Cooperation and Research in Development (ACORD)

Agency for Cooperation and Research in Development (ACORD) wurde 1976 als Konsortium internationaler NRO mit dem Ziel gegründet, gemeinsam in den ärmsten und den am stärksten von Krisen und Ausgrenzung betroffenen Regionen Afrikas zu helfen. Über die Jahre entwickelte ACORD verstärkt Entwicklungsprogramme und förderte den Aufbau von lokalen Kapazitäten. ACORD ist seit 1979 in Uganda präsent und hat einen besonderen Fokus auf Menschen mit besonderen Bedarfen wie Frauen, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderung und HIV-infizierte Menschen. Gemeinden werden darin gestärkt und orientiert, für ihre Rechte einzutreten. Die Johanniter arbeiten seit 2018 mit ACORD im Bereich Inklusion zusammen.

http://www.acordinternational.org/

Global Aim

Global Aim wurde 2000 als NRO in Uganda gegründet und unterhält Strukturen in den drei Distrikten Moyo, Yumbe und Adjumani. Die thematische Ausrichtung liegt u.a. im Bereich Einkommensverbesserung und Umwelt, Gesundheit mit Fokus auf Gender und HIV/AIDS sowie WASH. Die Johanniter und Global Aim begannen ihre Zusammenarbeit in 2018 mit einem WASH-Pilotprojekt in der Flüchtlingssiedlung Palorinya im Distrikt Moyo.

Pachedo

Pachedo wurde 2007 in Uganda als gemeindebasierte Organisation gegründet. 2012 folgte die Registrierung als unabhängige NRO. Pachedo arbeitet in zehn von Konflikten und Katastrophen betroffenen Distrikten des Landes. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören Ernährung, Landwirtschaft, nachhaltige Einkommensquellen, WASH und Abfallmanagement. Weitere Themen sind reproduktive Gesundheit und Schutz für Kinder. Die Johanniter arbeiten seit 2018 mit Pachedo in der Flüchtlingssiedlung Palorinya zusammen, um Unter- und Mangelernährung vor allem unter Kleinkindern zu verringern.

http://pachedo.org/

Ihr Ansprechpartner Wiebke Kessens - Strategie & Qualität

Lützowstr. 94
10785 Berlin