Der Traum vom Besuchshundemobil könnte sich erfüllen

Allgäu, 21. August 2019

Foto: Iris Nowak, Johanniter

Der Besuchs- und Lesehundedienst der Johanniter im Allgäu besteht aus derzeit 20 speziell geschulten, ehrenamtlichen Teams aus Hund und Frauchen oder Herrchen. Sie besuchen Senioren oder Menschen mit Beeinträchtigungen und unterstützen Schulkinder beim Erwerb von Lesekompetenz. Mit diesem Angebot bewarben sich die Johanniter im Frühjahr 2019 bei der Aktion „Penny Förderkorb“. Hierbei gingen dieses Jahr 512 Vereine und gemeinnützige Organisationen aus ganz Deutschland, die sich in der Kinder- und Jugendförderung engagieren, ins Rennen um Fördergelder im Gesamtwert von 260.000 Euro.

Aus allen Einsendungen wählte eine unabhängige Jury zunächst die drei Gewinner-Vereine jeder Nachbarschaftsregion aus. In Schwaben gehörten dazu auch die Besuchs- und Lesehunde. „Das Preisgeld, das wir dafür erhalten haben, wird dazu eingesetzt, die Ausbildung der Mensch-Hund-Teams sowie die Ausstattung zu bezahlen“, so Iris Nowak. „Sensationell wäre natürlich ein eigenes Besuchshundemobil. Das würde uns die Arbeit enorm erleichtern und käme vielen Kindern und Senioren zu Gute.“

Für alle bundesweiten Etappensieger läuft nun die Votingphase. Während des Abstimmungszeitraums, der bis zum 15. September läuft, entscheidet sich, welcher Verein oder welche Organisation im kommenden Jahr zusätzlich Nutznießer des sogenannten „Förderpennys“ wird. Dabei spenden die Kunden des Lebensmitteldiscounters der Kasse bequem für den jeweiligen lokalen Verein, sobald sie beim Bezahlen „stimmt so“ sagen. Automatisch wird dann der Betrag des Kassenbons auf die nächsten vollen 10 Cent aufgerundet.

Wer die Besuchshunde unterstützen möchte, kann hier am Voting teilnehmen:
https://www.penny.de/verantwortung/foerderpenny/#c34581

Am 19. November wird es erneut spannend: Denn dann verkündet die Jury im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung in Köln, wer von den 108 nominierten Vereinen die Gewinner der drei Bundespreise in Höhe von 7.500 und 5.000 Euro und 2.500 Euro sind. „Ich freue mich, dass wir mit über 500 Vereinen eine Rekordbeteiligung haben. Das zeigt einerseits den grundsätzlichen Bedarf an finanzieller Unterstützung. Andererseits sehe ich darin auch ein Indiz, wie attraktiv der Penny-Förderkorb ist. In den vergangenen fünf Jahren haben wir gezeigt, dass es uns mit unserem Engagement für die Nachbarschaft ernst ist. Ich hoffe, dass wir eine spannende Votingphase bekommen“, so Stefan Magel, Bereichsvorstand Handel Deutschland/COO Penny.