„Gute Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg“

Altusried, 19. November 2019

An dem nasskalten Eiweihungstag fiel vielen Besuchern nicht nur die Ausstattung der Halle, sondern insbesondere auch deren Fußbodenheizung wohlwollend auf.
Von links nach rechts: Bernd Fischer (Regionalarzt der Johanniter im Allgäu), Dietmannsrieds 1. Bürgermeister Werner Endres, Dietmannsrieds 2. Bürgermeister Otto Schmid (3.v.li.), Regionalpfarrer Werner Vogl (5.v.li.), Familie Enderle (Mitte, im Vordergrund), Altusrieds 1. Bürgermeister Joachim Konrad (5.v.re.), Marcus Röhe (Ortsbeauftragter, 4.v.re.), Michael Rettenmaier (Mitglied des Regionalvorstands, 3.v.re.), Robert Gast (Leiter der Kemptener Johanniter-Dienststelle, 2.v.re.), sowie Ehrenamtliche des OV Altusried-Dietmannsried.
FotO: Iris Nowak, Johanniter

Am Samstag (9.November 2019) feierte der Johanniter Ortsverband Altusried-Dietmannsried die Einweihung seines neuen Standortes in der Wilhelm-Tell-Straße 3 in Altusried. Dabei wurde auch die Gründung einer eigenen Johanniter-Jugendgruppe im Ort in Aussicht gestellt.

In der angemieteten, großen Halle in der Nähe der Freilichtbühne ist fortan das Bevölkerungsschutzzentrum Oberallgäu Nord des Johanniter Regionalverbands Allgäu beheimatet. Überdies werden hier die Gerätschaften vorgehalten, die die Ortsgruppe Altusried-Dietmannsried für ihre lokalen Einsätze benötigt. Der angegliederte Sozialtrakt bietet Raum und Ausstattung für die regelmäßigen Treffen und Weiterbildungen der mittlerweile 26 Mitglieder.

Zur Einweihung waren zahlreiche Gäste gekommen, darunter die beiden 1. Bürgermeister der Marktgemeinden Altusried und Dietmannsried, Joachim Konrad und Werner Endres, dessen Stellvertreter Otto Schmid, Vertreter der örtlichen Vereine sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Nach der kurzen Andacht des Regionalpfarrers der Johanniter, Werner Vogl, sprach Michael Rettenmaier, Mitglied des Regionalvorstands der Johanniter im Allgäu, einige Worte. Er betonte das außerordentliche Engagement des Ortsbeauftragten Marcus Röhe. Dieser hatte den Ortsverband im September 2018 ins Leben gerufen und ihm überdies (gemeinsam mit seiner Ehefrau Beatrice) einen Krankentransportwagen gespendet. „Ich freue mich sehr, dass Herr Röhe und sein Team so engagiert sind und immer weiterwachsen“, so der Regionalvorstand. „Ihr scheint etwas sehr richtig zu machen.“ Ehrenamt sei „vor allem Zeit, die uns Menschen schenken, neben ihrem oft zeitintensiven Berufen, Familie, Freunden, vielleicht anderen Vereinen oder Hobbys“, so Michael Rettenmaier weiter „Das Engagement im Ehrenamt und die damit verbundene wertvolle Zeit muss von allen geschätzt werden. Hierfür kann man nicht oft genug danken.“ Jeder Verein wisse, wie schwer es sei, motivierte Ehrenamtliche - und vor allem Nachwuchs - zu finden. „Ganz besonders freut es mich daher, dass der Ortsverband Altusried-Dietmannsried eine Johanniter Jugend ins Leben rufen möchte.“ Altusrieds 1. Bürgermeister Joachim Konrad stimmte - auch im Namen seines Dietmannsrieder Amtskollegen - in den Dank für das große Engagement der Ehrenamtlichen mit ein, das sogar über die Gemeindegrenzen hinweg funktioniere und sicherte den lokalen Hilfsorganisationen die volle Unterstützung durch die Gemeinden zu. Bei Lebkuchen und Butterbrezen nutzen die Besucher im Anschluss die Gelegenheit, die Halle zu begutachten.