333 Tonnen waren unterwegs

Mittelfranken, 25. Januar 2019

Die Auslandshilfe der Mittelfränkischen Johanniter in Lauf leistete im letzten Jahr 170. Hilfstransport. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter um Lorand Szüszner blicken auf viele interessante Einsätze zurück. Die Hilfsgüter erzielten ein Gewicht von über 333 Tonnen. Das Einsammeln, Verladen, Koordinieren und Planen der Fahrten nehmen die Helfer aus Lauf selbst in die Hand.

Seit fast 29 Jahren fährt Lorand Szüszner mit seinen Kollegen in die ärmsten Regionen um dort gezielt zu Helfen, wo dringend Hilfe gebraucht wird. Begonnen hat alles 1989, kurz nach dem Fall der Mauer machte sich Lorand Szüszner im Dezember mit einigen Helfern auf den Weg nach Rumänien, um die dortigen deutschen Kirchengemeinden mit Lebensmitteln zu versorgen. Jährlich starten aus Mittelfranken die Fahrzeuge, so auch 2018. In dem Jahr ging es nach Rumänien, Ungarn und Serbien. Neben Lebensmitteln und Medikamenten haben die Johanniter auch medizinisches Verbrauchsmaterial, chirurgische Instrumente, ganze Klinikeinrichtungen oder Zahnarztpraxen, aber auch Kleidung, Möbel und Hausrat sowie Spielsachen für Kinder in die Gebiete befördert.

„Wir sind immer wieder überrascht, wie viel die Menschen uns spenden und sind natürlich ganz stark auf diese Hilfe angewiesen. Nur so können wir viele Menschen in den armen Regionen unterstützen.“, weiß Lorand Szüszner über seine Arbeit zu berichten.

Um weitere tatkräftige Unterstützung freut sich Lorand Szüszner immer: „Wer Interesse hat, sich unserem Team anzuschließen ist herzlich willkommen.“ Die Helfer können entweder mit in die Hilfsgebiete fahren, aber auch beim Verladen vor Ort in Lauf mit anpacken.