Die Helfer vor Ort der Kammersteiner Johanniter haben Grund zur Freude

Kammerstein, 08. Oktober 2018

Spezielles Navigationsgerät konnte angeschafft werden

Bilduntertitel: v. l. n. r. Peter Wittmann und Andreas Lippert unterstützen die Helfer vor Ort mit einem speziellen Navigationsgerät
Bildquelle: Silke Wittmann

Schwabach/Kammerstein ■ Das Ingenieurbüro Lippert Ingenieure und die Firma Wittmann Transporte spendeten den ehrenamtlichen Ersthelfern ein spezielles Navigationsgerät für ihr Einsatzfahrzeug, das die Einsatzdatenübertragung durch die Leitstelle ermöglicht.

Seit April ist der Dienst „Helfer vor Ort“ (HvO) der Johanniter in und um Kammerstein unterwegs. Rund dreimal pro Woche werden Helfer, die jede Nacht im Einsatz sind, von der Integrierten Leitstelle zu Notfällen alarmiert, um dort schnelle Erste Hilfe zu leisten, bis der Rettungswagen aus Schwabach oder Roth eintrifft. Dabei fahren die freiwilligen Helfer immer wieder auch in die Nachbargemeinden Abenberg und Büchenbach, und auch die Stadt Schwabach gehört mit zum Einsatzradius des HvO Kammerstein.

Bislang mussten unbekannte Straßen mit Hilfe eines Stadtplans oder Navigationsgerätes gesucht werden. Das neue Gerät bekommt nun die Einsatzdaten über Funk direkt von der Leitstelle übermittelt und lotst die Helfer so schnell und sicher an ihr jeweiliges Ziel. Die Kosten für Beschaffung und Einbau belaufen sich auf rund 1.700 €.

Anders als bei den Einsätzen der Rettungswägen erhalten die Johanniter für ihren HvO-Dienst keine Gelder der Krankenkassen und müssen alles selbst finanzieren.

Daher war die Spende ein echter Segen für die Kammersteiner HvO-Gruppe und auch schon für die ersten Patienten, die die Helfer jetzt noch schneller erreichen können.