Lesen mit Hund

Cadolzburg, 09. Mai 2019

Lesehunde können jede Größe haben und die Kinder beim Lesen unterstützen.
(Foto: Novartis Pharma)

Kinder geben sich deutlich mehr Mühe beim Lesen und Vorlesen, wenn jemand zuhört, den sie in Herz geschlossen haben. Deshalb ist es nur logisch, wenn nicht nurMenschen zu den Zuhörern zählen. In Cadolzburg haben nun die Johanniter gemeinsam mit der dortigen Grundschule ein Projekt mit Lesehunden gestartet. Dazu renovierte ein Team von Novartis Pharma am 07.05.2019 im Rahmen des 23. Community Partnership Day ein Klassenzimmer, in dem Kinder in Ruhe vorlesen können – und Hunde zuhören.

Wie Lesehunde helfen

Die Lesehunde-Teams der Johanniter-Unfall-Hilfe in Mittelfranken stehen in engem Kontakt mit den Lehrkräften. Hat ein Kind Schwierigkeiten beim Lesen, dann geht ein Mensch-Hund-Team direkt in die Schule und hilft beim Lesen lernen. Dabei konzentriert sich das Kind auf den Hund und der Stress fällt durch die Anwesenheit des Hundes ab - das Lernen erfolgt unbewusst. Um eine angenehme Lernatmosphäre zu schaffen wurde ein Raum an der Grundschule Cadolzburg renoviert und liebevoll gestaltet.

Aktuell gibt es bei den Mittelfränkischen Johannitern 31 ausgebildete Hundeteams - immer bestehend aus einem Hund und einem Hundeführer. Die Nachfrage ist so groß, dass die Hilfsorganisation ständig auf der Suche nach engagierten Hundeteams ist. Doch nicht jeder Hund und auch nicht jeder Mensch ist für die ehrenamtliche Arbeit geeignet. Die Hunde müssen einen Wesenstest absolvieren und es findet eine intensive Ausbildung für beide statt.

Über den Community Partnership Day

Anlass war der 23. Community Partnership Day am 07. Mai 2019. Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich Novartis-Beschäftigte weltweit für lokale gemeinnützige Einrichtungen und somit für die Gesellschaft. Nach diesem Konzept waren neben der Vorsitzenden der Geschäftsführung in Deutschland, Dr. Sidonie Golombowski-Daffner auch in Nürnberg um die 200 Volunteers in facettenreichen Projekten aktiv und setzten sich in den unterschiedlichsten Bereichen engagiert ein. Das Ergebnis war ein spannender Tag, reich an neuen Eindrücken, Begegnungen und mitunter auch Denkanstößen für alle Beteiligten. Der Einsatz in 15 Einrichtungen wurde organisiert durch das Team Türen Öffnen des Zentrums Aktiver Bürger (ZAB), das als Mittler die beteiligten Projekte ausgewählt und vorbereitet hatte. Das Ziel von Türen Öffnen: Menschen aus Unternehmen als ehrenamtliche Unterstützer gewinnen und dadurch gemeinnützige Einrichtungen bei ihrer Arbeit stärken.