„Eine Ausbildung nach dem Prinzip fordern und fördern“

Puchheim, 22. November 2018

Praktische Erfahrung sammeln und sich gleichzeitig weiterbilden, verschiedenste Bereiche kennenlernen, die einzelnen Abteilungen einer Organisation komplett durchlaufen – eine Ausbildung hat zahlreiche Vorteile und ist für viele Schulabgänger eine interessante Option. Während eine Vielzahl von Ausbildungsplätzen trotzdem weiterhin unbesetzt bleiben, können sich die Johanniter in Oberbayern in diesem Jahr gleich über drei neue Auszubildende freuen. Ines Förg und Maximilian Hochrein absolvieren ihre Ausbildung jeweils als Kauffrau/-mann Büromanagement, Simone Bosch startete als Auszubildende Kauffrau für Marketingkommunikation bei dem Verband. Damit ergänzen sie das existente Azubi-Team, bestehend aus Johannes Heitmeier und Leila Davoodi, die beide im zweiten Lehrjahr sind. Doch wieso haben sich die jungen Menschen bei der Auswahl an interessanten und abwechslungsreichen Ausbildungsberufen für eine Ausbildung bei den Johannitern entschieden? Genau davon berichten die drei nach den ersten Wochen in ihren neuen Rollen.

„Warum ich mich für die Ausbildung bei den Johannitern entschieden habe? Mein positives Bild der Hilfsorganisation wurde im Vorstellungsgespräch bestärkt und auch die offene und freundliche Art, mit der ich empfangen wurde, hat mich direkt überzeugt“, berichtet Ines Förg. „Dieser erste Eindruck hat sich in den vergangenen Wochen bestätigt.“ Maximilian Hochrein hat insbesondere die Vielfältigkeit von Verband und Ausbildungsverlauf eingenommen. „Mir gefällt außerdem sehr gut, dass die Ausbildung bei den Johannitern nach dem Motto ‚fordern und fördern‘ abläuft: Ich lerne wahnsinnig viel und bekomme gleichzeitig von vornherein viel Verantwortung übertragen. Damit fühle ich mich direkt als wichtiger Teil des Teams, ganz gleich in welcher Abteilung.“ Das bestätigt auch Frau Förg: „Ich werde fest in die Arbeit eingebunden und kann auch eigene Ideen einbringen.“ Simone Bosch ist die erste Auszubildende des Regionalverbands Oberbayern im Bereich Marketingkommunikation. „Dieses Feld hat mich sehr interessiert und auch die soziale Einstellung der Johanniter sprach mich sehr an. Trotz meines Handicaps, einer Hörschädigung, habe ich mich sofort gut aufgehoben gefühlt“, erklärt sie. „Die Tätigkeit ist sehr abwechslungsreich – es bleibt immer spannend, denn es zeigen sich kontinuierlich neue Möglichkeiten und Aspekte.“ Die Auszubildenden in ihr Umfeld ideal einzugliedern und sie den verschiedenen Abteilungen passend zuzuordnen ist nicht die einzige Aufgabe von Susann Schwarzer, Leiterin der Berufsausbildung im Regionalverband. Es geht vor allem darum, die jungen Menschen zu leiten und von vornherein sicherzustellen, dass sie sich als Teil des Teams fühlen. „Wir arbeiten sehr eng zusammen und bauen auf Kooperation, Unterstützung und Kollegialität. Das sollen die Auszubildenden erkennen und in ihren Alltag integrieren.“

Für alle, die sich weiterentwickeln wollen und bei den Johannitern wohlfühlen und ihre Zukunft im Bereich einer Hilfsorganisation sehen, bieten sich nach der Ausbildung weiterführende Optionen an: Der erste Auszubildende im Bereich Büromanagement hat in diesem Jahr seine Ausbildung bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in Oberbayern erfolgreich abgeschlossen – und dort ein duales Studium begonnen.

Ihr Ansprechpartner Sarah Rizzato

Pressesprecherin

Dornierstr. 2
82178 Puchheim

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