Regine Weller wird neue Johanniter-Standortpfarrerin in Wartenberg

Puchheim/Wartenberg, 11. Dezember 2018

„Wir alle sind heutzutage mit vielen verschiedenen Aufgaben beschäftigt, da ist die Übernahme eines weiteren Amts keinesfalls selbstverständlich. Darum bin ich Pfarrerin Weller für ihren Einsatz ganz besonders dankbar“, eröffnete Andrea Wagner-Pinggéra ihre Ansprache. Die Landespfarrerin der Johanniter-Unfall-Hilfe Bayern hatte am Mittwoch die wichtige Aufgabe, Regine Weller als die neue Standortpfarrerin des Johanniter-Ortsverbands Wartenberg in ihr Amt einzuführen und im Kreise der Johanniter willkommen zu heißen. Bei den Feierlichkeiten in der Friedenskirche Wartenberg waren auch zweiter Bürgermeister Peter Schickinger, Geschäftsführer der Klinik Wartenberg Dr. Constantin von Stechow und Johanniter-Regionalvorständin Margit März anwesend.

Ihre Predigt begann Regine Weller, geschäftsführende Pfarrerin der Gemeinde Moosburg, mit einer Frage: „Drei Kinder, keines davon in der Schule, eins kann noch nicht laufen und dazu ein Beruf, der mehr ist als eine übliche 40-Stunden-Woche. Ich wurde oft gefragt: Wieso hast du dich ich dafür entschieden, ein weiteres Amt anzunehmen?“ Die Antwort war für Regine Weller ganz einfach. „Ich war stolz darauf, gefragt worden zu sein und musste gar nicht lange nachdenken, ob ich annehme. Ich habe selbst eine Sanitätsausbildung durchlaufen und als Notfallseelsorgerin gearbeitet. Ich finde, eine Tätigkeit bei den Johannitern passt zu mir.“ Die ersten Treffen mit den Johannitern hätten sich wie ein „Zuhause“ angefühlt, so Pfarrerin Weller. Während sie auch ihren Beruf bereits als Berufung bezeichnet, möchte Regine Weller auch darüber hinaus etwas „für ihr Herz tun“: „Für mich ist der Einsatz für andere Menschen wichtig, mit meiner Rolle als Standortpfarrerin bei den Johannitern kann ich das umsetzen.“ Ziel von Frau Weller ist es, an möglichst vielen Helferabenden der Wartenberger Johanniter teilzunehmen. Die notwendige Unterstützung bei dieser Zusatzaufgabe erhält sie von ihrem Mann, der sie stärkt und den Einsatz seiner Frau möglich macht.

Auch Landespfarrerin Andrea Wagner-Pinggéra sieht in Regine Weller die Richtige für diese Aufgabe. Freudig segnete sie die neue Standortpfarrerin, führte sie in ihr Amt ein und übergab die rote Johanniter-Stola mit dem achtspitzigen Kreuz. Auch Margit März, Mitglied des Regionalvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe Oberbayern, sprach ein paar Worte und bedankte sich bei Frau Weller für ihre Unterstützung. „Wir sind ein energievoller, tatkräftiger Verband. Ich habe den Eindruck, dass das auch auf Sie zutrifft“, so Frau März. „Regine Weller übernimmt die wichtige Aufgabe, den Verband in seiner Rolle als evangelischer Träger zu vertreten“ – ein Amt, das sie nach eigener Aussage gern erfüllt. Wartenbergs zweiter Bürgermeister Peter Schickinger stimmte dem zu: „Mit Regine Weller als Standortpfarrerin wird der Johanniter-Ortsverband Wartenberg komplett“, erklärt er. Herr Schickinger kennt Pfarrerin Weller schon seit vielen Jahren und weiß, dass sie ihrer Rolle „perfekt erledigen wird“.

Abgeschlossen wurden die Feierlichkeiten bei einem herzhaften Mittagessen und einem regen Austausch über die Gemeinde, die Friedenskirche und Regine Wellers Zukunft bei der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Ihr Ansprechpartner Sarah Rizzato

Pressesprecherin

Dornierstraße 2
82178 Puchheim

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