Tolles Vorleseprojekt mit den „Johanniter Leseratten“

Puchheim, 29. April 2019

Kinder sammeln Erfahrungen mit verschiedenen Erscheinungsformen der Lese-, Erzähl- und Schriftkultur. Daher hat die sogenannte Literacy-Erziehung in Kindertageseinrichtungen einen hohen Wert und ist vor allem durch Bilderbuchbetrachtung, Vorlesen und Nacherzählen, sowie freies Erzählen im Alltag in allen Bildungsplänen verankert.

Beim Vorleseprojekt der Johanniter kommen spezielle „Leseratten“ zum Einsatz. Sie heißen Ovid, Mats, Erna, Lotte, Buchstabi oder Olivier und absolvieren in allen Kindereinrichtungen der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Oberbayern wöchentlich ihren Dienst. Es werden altersgerechte Geschichten aus spannenden Kinderbüchern vorgetragen und die lustigen, süßen und etwas schrulligen Leseratten-Handpuppen dabei bewegt. Alle Kinderaugen blicken fasziniert auf die Leseratten, was dazu beiträgt, dass die Beschäftigung mit dem Medium Buch größer wird.

Für Kinder aus sozial schwachen Familien oder mit Migrationshintergrund birgt ein solches Projekt besondere Vorteile, da sie im deutschen Bildungssystem häufig benachteiligt sind und weniger Chancen auf einen guten Abschluss haben. Sprachwissenschaftler plädieren immer wieder für die nachhaltige Förderung des Sprachvermögens, damit die Entwicklung der Kleinen nicht vernachlässigt wird.

Damit die Aufmerksamkeit der jungen Zuhörerinnen und Zuhörer stets erhalten bleibt, sollen gesellschaftsgeprägte Personen und Persönlichkeiten in die Rolle der Vorleser schlüpfen, um die Wichtigkeit des Lesens zu verdeutlichen. Unter dem Motto „Eine Stunde für die Johanniter Leseratten“ lesen Prominente aus ihrem Lieblingskinderbuch vor und diskutieren anschließend mit ihnen über die Inhalte des Buches. Schon jetzt sind die Johanniter Leseratten ein tolles Projekt, das bei Groß und Klein für Begeisterung sorgt.

Ihr Ansprechpartner Sarah Rizzato

Pressesprecherin

Dornierstraße 2
82178 Puchheim

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