Das Recht auf Teilhabe besteht auch im Alter

Regensburg, 20. September 2019

Im Mittelpunkt des von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen „Internationalen Tag der älteren Generation“ am 1. Oktober steht die Situation von Seniorinnen und Senioren. „Für ein gelingendes Zusammenleben ist mitentscheidend, wie wir Älteren begegnen“, sagt Martin Steinkirchner, Regionalvorstand der Johanniter in Ostbayern. „Insbesondere zählt, ob ihnen auch dann ein selbstbestimmtes Leben möglich ist, wenn die eigenen Kräfte nachlassen.“

Erfreulicherweise sind viele ältere Menschen heute sehr selbstbewusst und gestalten ihr Leben aktiv. Doch was geschieht, wenn das nicht mehr so einfach möglich ist? „Diesen Moment fürchten viele“, sagt Martin Steinkirchner. „Denn noch geht das leider zu oft mit einem Verlust an selbstbestimmter Lebensführung einher. Das Älterwerden bringt irgendwann Beeinträchtigungen und Hilfebedürftigkeit mit sich. Das darf aber nicht dazu führen, dass sich Menschen ausgeschlossen fühlen.“ Gute Lösungen zu finden, ist daher eine drängende Aufgabe. Umso mehr, als bereits jetzt mehr als jeder vierte Mensch in Deutschland 60 Jahre oder älter ist. Und der Anteil der Älteren in unserer Gesellschaft weiter steigen wird.

Der größte Wunsch: in den eigenen vier Wänden leben

„Auch betagte oder gesundheitlich eingeschränkte ältere Menschen wollen selbst entscheiden, wo und wie sie leben. Und sie wollen ihr Leben weiterhin nach ihren Vorstellungen führen“, betont Martin Steinkirchner. Eine große Rolle spielt dabei für die meisten, möglichst in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Moderne Hilfsmittel wie der Johanniter-Hausnotruf sorgen dann für Sicherheit. Die Gewissheit, dass rund um die Uhr kompetente Hilfe bereit steht, beruhigt nicht nur die Nutzerinnen und Nutzer: Der Johanniter-Hausnotruf entlastet auch besorgte oder pflegende Angehörige.  „Wir erleben immer wieder, dass gerade die arbeitstätigen Angehörigen erleichtert sind, sich nicht zu jeder Tageszeit Sorgen um das Wohlbefinden des Pflegebedürftigen machen zu müssen“, so Steinkirchner. Bis 31. Oktober laufen die bundesweiten Johanniter-Sicherheits-Wochen. In dieser Zeit können Interessierte den Johanniter-Hausnotruf gratis testen.

Angebote des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Bereich Pflege

Der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist mit rund 23.500 Beschäftigten, mehr als 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und knapp 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland. In Bayern ermöglicht der Hausnotruf 20.000

Menschen Hilfe auf Knopfdruck, damit sie selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben können. Außerdem versorgen die Johanniter in Bayern Menschen mit Pflegebedarf durch 14 ambulante Pflegedienste und mehrere Tagesbetreuungen. Hinzu kommen eine stationäre Altenpflegeeinrichtung und eine barrierefreie Wohnanlage für Senioren.