Interview - Sylvia Meyer für 30 Jahre erfolgreichen Dienst geehrt

Regensburg, 02. September 2019

Die Erfolgsgeschichte von inzwischen fast 120 Kindereinrichtungen der Johanniter Ostbayern ist unmittelbar mit der Person von Sylvia Meyer, Sachgebietsleitung Kindereinrichtungen, verbunden. Als Mitarbeiterin mit der längsten Dienstzugehörigkeit wurde Sie nun für 30 Jahre Dienst bei den Johannitern geehrt. Im Rahmen der Ehrung führte die Pressestelle der Johanniter mit ihr ein Interview:

 

Frau Meyer, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem 30-jährigen Jubiläum. Fassen Sie doch mal Ihre berufliche Laufbahn bei den Johannitern zusammen.

Alles fing mit einer Bewerbung in der damals zweiten Kindereinrichtung der Johanniter an. Das war die Krabbelstube in Neutraubling. Diese habe ich komplett mit aufgebaut. Dort war ich dann für vier Jahre bis es mich in den Johanniter Kindergarten nach Tegernheim zog. Anschließend fing ich dann im Sachgebiet Kindereinrichtungen an, wo ich bis heute als Sachgebietsleitung tätig bin.

 

Was war Ihr persönliches Highlight bei den Johannitern?

Die 30-jährige Jubiläumsfeier der Kindereinrichtungen letztes Jahr war ein großes Highlight. Da sieht man einfach, wie alles gewachsen ist. Es passiert ja auch selten, dass mal alle Mitarbeiter auf einem Fleck sind, das ist sehr beindruckend. Im Grunde ist aber auch jede Einweihung einer Einrichtung ein Highlight für mich. Das zeigt, dass was vorangeht und dass unsere gute pädagogische Arbeit weitergetragen wird.

 

Was macht die Arbeit bei den Johannitern aus?

Ich bin in einer Zeit zu den Johannitern gekommen, als noch jeder jeden kannte. Bei so vielen Mitarbeitern, die wir heute haben, ist das natürlich nicht mehr in der Form möglich. Trotzdem „kennt man sich“ hier noch und das Arbeiten ist nach wie vor sehr sozial. Es ist auch schön, dass wir hier noch viele weitere Bereiche wie z.B. den Rettungsdienst oder den Hausnotruf haben – das vermeidet eine gewisse Betriebsblindheit, die sonst mit der Zeit entstehen kann. Im Berufsleben gibt es immer gute und nicht ganz so gute Zeiten, aber das tolle Miteinander hier gleicht das alles wieder aus.

 

Welche Aufgaben machen Ihnen im Alltag am meisten Spaß? Und welche eher weniger?

Grundsätzlich macht es mir immer Spaß, wenn es nicht langweilig wird. Und das wird es hier nie, das ist gut (lacht). Wenn ich den ganzen Tag im Büro sitzen muss, das ist nichts für mich. Viel mehr Spaß macht es mir, wenn ich auf Termine gehen kann, z.B. bei unseren zahlreichen Kindereinrichtungen in ganz Ostbayern.