Bei Handproblemen nicht mit der Therapie warten

Bobingen/Augsburg, 15. Mai 2019

Meist benutzen wir unsere Hände, ohne groß darüber nachzudenken. Erst, wenn diese durch Verletzungen oder Erkrankungen nicht mehr voll einsetzbar sind, bemerken wir, wie enorm wichtig diese für fast jede unserer alltäglichen Handlungen sind. Robin Schneider ist Ergotherapeut und Fachlicher Leiter der Ergotherapiepraxis der Johanniter in Bobingen. Er rät allen Betroffenen, sich schnell therapeutische Hilfe bei Handproblemen zu holen.

„Es gibt zahlreiche, mitunter schmerzhafte Störungen der Handfunktion, die für die Patienten mit einer großen Beeinträchtigung in Alltag und Beruf einhergehen“, weiß Robin Schneider. „Dazu gehören neben Brüchen beispielsweise auch Arthrose, Rheuma, Arthritis, Karpaltunnelsyndrom, Verletzungen des Sehnen und -Bandapparates, Verbrennungen bis hin zu Amputationen.“ In Fällen wie diesen ist neben dem Arzt oder dem Physiotherapeuten auch der Ergotherapeut eine wichtige und hilfreiche Anlaufstelle. „In unserer Praxis verfügen wir über zahlreiche Methoden, mit denen wir derartigen Erkrankungen und Verletzungen der Hände wirkungsvoll begegnen und auch Wundheilungsprozesse unterstützen können“, so der Experte. „Bezogen auf die jeweilige Einschränkung kommen dabei Techniken wie Gelenkmobilisation, manuelle Therapie, thermische Anwendungen, Sensibilisierung und Desensibilisierung, Alltagstraining sowie gezieltes und aktives Beüben der Symptomatik zum Einsatz. So können wir gemeinsam mit dem Patienten in den allermeisten Fällen dazu beitragen, Sensibilitätsstörungen zu reduzieren oder zu beseitigen, die Beweglichkeit und Geschicklichkeit der Hände wiederzuerlangen und ganz allgemein eine bessere Alltagsbewältigung zu erreichen.“

Der Beginn der Therapie sollte in Absprache mit dem behandelnden Arzt so früh wie möglich erfolgen, rät Robin Schneider. „In manchen Fällen ist nach einem Eingriff zunächst Ruhe angesagt. Mitunter ist es jedoch auch sinnvoll, ca. 14 Tage nach einer OP mit der Therapie zu beginnen, da dadurch ein optimaler Heilungsprozess gewährleistet werden kann.“ Ganz wichtig sei in jedem Fall die Bereitschaft des Patienten zur aktiven Mitarbeit. Diese umfasst auch die Ausübung von Heimübungen über den Therapiezeitraum hinaus. Schneider: „Wer selbst gut mitmacht und dabei bleibt, hat gute Chancen auf merkliche Besserung und Heilung.“
Übrigens:
Die Praxis für Ergotherapie und Logopädie der Johanniter in Bobingen wurde im Jahr 2018 eröffnet, und ergänzt, um die Versorgungslücke auf diesem Gebiet zu schließen. Weitere Informationen zur Handtherapie sowie zu den anderen ergotherapeutischen Möglichkeitensowie Terminanfragen finden Sie unter www.johanniter.de/a/praxisbobingen, mit Fragen können Sie sich an ergotherapie.bobingen@johanniter.de oder Telefonnummer 0 82 34 – 99 83 64 8 wenden.

Ihr Ansprechpartner Praxis für Ergotherapie und Logopädie Bobingen

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Schwaben
Praxis für Ergotherapie und Logopädie
Hochstraße 48c
86399 Bobingen