Themen

!Achtung

Informationen zum Präventionskonzept !Achtung

heißt unsere bundesweite Kampagne gegen sexuellen Missbrauch und dieses Achtung soll doppeldeutig verstanden werden. Achtung meint Respekt zu haben, vor dem Gegenüber, vor dem Anderen, vor allem vor den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen.

Achtung heißt aber auch, wir passen auf und lassen Dinge nicht einfach geschehen oder schauen gar weg. Denn die Johanniter-Jugend lebt durch vertrauensvolle Beziehungen von Menschen untereinander. Vertrauen soll tragfähig werden und bleiben. Es darf nicht zum Schaden von Kindern und Jugendlichen ausgenutzt werden.

Wir wollen für Ihr Kind einen sicheren Ort schaffen, in dem eine gesunde Entwicklung möglich wird, in der sexuelle Gewalt nicht geduldet und auch nicht verschwiegen wird.

Alle Jugendgruppenleiter unterschreiben bei uns die Ehrenerklärung.

Mehr Informationen zum Präventionskonzept !Achtung gibt es im Informationsblatt für Elternund auf den Bundesjugendseiten.

Deine Vertrauenspersonen für den Landesverband Bayern findest Du auf den Bundesjugendseiten.
Oder wende Dich per E-Mail an:
achtung@jj-bayern.de

Links zum Thema sexuelle Gewalt:

www.praetect.bjr.de
- Prävention gegen sexuelle Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit ist das Ziel der Internetseite des Bayerischen Jugendrings. Sie bietet eine Fülle von Informationen über das Thema sexuelle Gewalt.

www.nina-info.de
- N.I.N.A: 01805-123465 Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen.

www.imma.de
- IMMA e.V.: Beratung, Zuflucht und Hilfe bei sexueller Gewalt für Mädchen und deren Familien sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Außerdem Schulprojekte zum Thema Gewalt und ein Treff für Mädchen und junge Frauen mit einer Gruppe für junge Lesben.

www.kibs.de
- Kibs: Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für männliche Opfer sexueller Gewalt. Kibs berät Jungen und männliche Opfer sexueller Gewalt bis 21 Jahre und deren Angehörige.

www.kids-hotline.de
- Die Kids-Hotline bietet kostenlose und anonyme Beratung für Mädchen und Jungen im Internet. Themen sind hier z.B. Freundschaft und Partnerschaft, (Homo-)Sexualität, Pubertät, Schule, Erfahrungen mit Gewalt, Fragen zu Drogen etc. Im Fachteam der Hotline arbeiten Beraterinnen und Berater aus verschiedenen Fachbereichen: Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrerinnen und Lehrer, Ärztinnen und Ärzte, Juristinnen und Juristen etc.

Kinderrechte

Informationen zum Thema Kinderrechte

Als Kinderrechte werden die Rechte von Kindern und Jugendlichen bezeichnet. Weltweit sind die Rechte in der UN - Kinderrechtskonvention vom 20. November 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet und heute von den meisten Staaten der Erde ratifiziert worden, woraus sich eine universelle Verbindlichkeit der Kinderrechte für die meisten Länder ableiten lässt.

Zusammenfassend gibt es 10 Kinderrechte, die wir mit unserem Kinderrechteanhänger aufgreifen:

  • Kein Kind darf benachteiligt werden.
  • Kinder haben das Recht, dass ihr Privatleben und ihre Würde geachtet wird.
  • Kinder haben das Recht, bei allen Fragen, die sie betreffen, mitzubestimmen und zu sagen, was sie denken.
  • Kinder haben das Recht, sich alle Informationen zu beschaffen, die sie brauchen, und ihre Meinung zu verbreiten.
  • Kinder haben das Recht zu lernen und eine Ausbildung zu machen, die ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entspricht.
  • Kinder haben das Recht zu spielen, sich zu erholen und künstlerisch tätig zu sein.
  • Kinder haben das Recht, im Krieg und auf der Flucht besonders geschützt zu werden.
  • Kinder haben das Recht auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung.
  • Kinder haben das Recht, gesund zu leben, Geborgenheit zu finden und keine Not zu leiden.
  • Behinderte Kinder haben das Recht auf besondere Fürsorge und Förderung, damit sie aktiv am Leben teilnehmen können.

Mehr Informationen zum Thema Kinderrechte erhältst Du auf den Bundesjugendseiten.

Mit unserem Kinderrechteanhänger, der verschiedenste Materialien für Gruppenstunden und viele andere Veranstaltungen bereithält, kannst auch Du ganz leicht das Thema Kinderrechte vermitteln.
Melde dich zum Ausleihen des Anhängers einfach unter anhaenger@jj-bayern.de.

Leitsätze der Johanniter-Jugend

Leitsätze zum Umgang mit Alkohol

Die Johanniter-Jugend setzt sich kritisch mit dem Umgang von Alkohol auseinander und hat deswegen folgende Leitsätze am 15.03.2008 beschlossen:

  • Bei der Johanniter-Jugend gilt grundsätzlich und uneingeschränkt das Jugendschutzgesetz.
  • Alkoholische Getränke werden auf Veranstaltungen der JJ nicht mehr kostenfrei ausgeschenkt, stattdessen werden alkoholfreie Getränke stärker subventioniert oder kostenfrei zur Verfügung gestellt.
  • Brandweinhaltige Getränke und Alkopops haben auf unseren Veranstaltungen keinen Platz.
  • Alkohol wird nicht tagsüber, sondern erst zu einer späteren abendlichen Stunde ausgeschenkt und konsumiert und mindestens eine verantwortliche Bezugsperson bleibt nüchtern und steht für die Teilnehmenden zur Verfügung.
  • Für Fahrzeugführer gilt grundsätzlich die 0,0-Promille-Grenze
  • Kein Sponsoring durch Firmen oder Betriebe, die ausschließlich alkoholische Getränke oder Tabakwaren vertreiben oder produzieren. Dies gilt insbesondere für Brauereien, Destillen, Winzereien und ähnliche Betriebe.

Leitlinien Ökologie und nachhaltige Entwicklung

1. Wir verzichten auf Einweg-Geschirr sowie auf einzelverpackte Nahrungsmittel und achten bei unseren Zeltlagern, Projekten, Veranstaltungen und Gruppenstunden auf Mülltrennung.

2. Wir achten verstärkt darauf, für Veranstaltungen und Gruppenstunden saisonale, regionale und/oder Fair-Trade-Produkte zu verwenden.

3. Wir schränken wo möglich unseren Papierverbrauch ein und nutzen Moderationsmedien aus recycelten oder recyclebaren Materialien.

4. Bei der Auswahl der Tagungshäuser greifen wir verstärkt auf Häuser und Einrichtungen zurück, die erneuerbare Energien nutzen und nachhaltigen Konsum umsetzen.

5. Wir verzichten auf innerdeutsche Flugreisen und wählen Tagungsorte stattdessen so, dass sie mit dem ÖPNV erreichbar sind. Sollte dies dennoch nicht möglich, bzw. mit unverhältnismäßig hohem zeitlichem Aufwand verbunden sein, nutzen wir Fahrzeuge möglichst effektiv, indem wir Fahrgemeinschaften bilden.