Johanniter-RockerRetter kehren heim

Niedersachsen/Nordholz, 23. Juli 2018

Die Johanniter aus Niedersachsen und Bremen haben den Sanitätsdiensteinsatz während des Deichbrand-Festivals in Nordholz vom 19. bis 23. Juli beendet und kehren heim. Während des Festivals hatten sie 4100 Patientenkontakte, davon 2400 sogenannte Bagatellen wie kleine Schnittwunden, Pflaster für eine Blase – also kleinere Verletzungen. Darüber hinaus gab es 1700 protokollierte Verletzungen: von Schürfwunden, alkoholbedingten Problemen, Prellungen, Stauchungen, Atembeschwerden bis zu Brandverletzungen. Es mussten 136 Personen zur Behandlung ins Krankenhaus transportiert werden. Laut Veranstalter waren mehr als 60.000 Besucher gekommen.

„Das Einsatzaufkommen beim Deichbrand war dem Wetter entsprechend“, sagt Thorsten Ernst, Einsatzleiter der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Die Behandlungszahlen sind im Verhältnis zur Größe und Länge des Festivals im normalen Bereich.“
Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wurster Nordseeküste, dem Landkreis Cuxhaven, Rettungsdienst, Feuerwehr und allen anderen Beteiligten war vorbildlich. Dies habe wesentlich zum Gelingen des Einsatzes beigetragen, so Ernst.

Die Johanniter waren während des Festivals mit rund 650 Sanitätern im Einsatz. Neben der Leitung des Einsatzes war der Regionalverband Bremen-Verden mit 88 RockerRettern vertreten – besonders an der Hauptbühne Fire-Stage in der Versorgung und der Einsatzleitung. Mit dabei waren 36 Retter vom Ortsverband Bremen, 19 aus Bremerhaven, 14 aus Stade, zwölf aus Verden, fünf aus Visselhövede und zwei Helfer aus Cuxhaven.

Mit über 100 Helfern aus dem Regionalverband Niedersachsen Mitte haben die Johanniter ihre Kollegen aus dem RV Bremen-Verden beim Sanitätsdienst des Deichbrand Festivals in Nordholz unterstützt. Die Ehrenamtlichen aus dem Ortsverband Wunstorf-Steinhuder-Meer halfen bei Technik und Sicherheit und in der Unfallhilfsstelle (UHS) 1, die Helfer des Ortsverbands Deister sorgten an der UHS 8 nicht nur Sicherheit, sondern nach Feierabend mit ihrer Burgerbar „Status 6“ für leckere Burger und Pommes. Die Helfer des Nordhanoverschen Ortsverbandes waren ebenfalls in der UHS 1 sowie in der Verpflegung aktiv.

Mit 60 Helfern war ebenfalls der Regionalverband Harz-Heide nach Nordholz angereist, um ihre Kollegen zu unterstützen. Die Ehrenamtlichen aus den Ortsverbänden Braunschweig, Celle, Salzgitter und Uelzen waren für die medizinische Versorgung der Besucher in der UHS 8 zuständig.

Mit 33 ehrenamtlichen Helfern aus den Ortsverbänden Holzminden, Hildesheim und Göttingen waren die Johanniter aus Südniedersachsen beim Deichbrand-Festival im Einsatz. Mit einem ELW, einem RTW und einem GW-San stellten sie eine UHS. Ein KTW von den Berliner Kollegen stand im Abschnitt ebenfalls zur Verfügung.

Der Regionalverband Weser-Ems war mit 130 Helfern vor Ort. Während die Sanitäter aus Lingen, Emden, Edewecht, Wittmund, Ahlhorn, Osnabrück, Garrel und Cloppenburg, Delmenhorst, Nordenham und Oldenburg die UHS an der Waterstage besetzten, kümmerten sich die Helferinnen und Helfer des Feldküchentrupps des Ortsverbands Jeverland um die Versorgung der Einsatzkräfte und damit um die gute Stimmung. Eine besondere Herausforderung war die Beschaffung immenser Getränkevorräte, die im Verlauf des Festivals aus dem weiteren Umkreis geholt werden mussten.

Weitere Unterstützung erhielten die Johanniter auch aus Johanniter-Verbänden aus Schleswig-Holstein, Hamburg sowie aus Mittelhessen und Baden-Württemberg.  

Weitere Information unter www.johanniter.de/deichbrand oder www.facebook.com/juh-br.ve

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