Für mehr Chancen und Bildungsgerechtigkeit in Ganztagsschulen

Hannover, 17. Juni 2019

Kultusministerium und Johanniter unterzeichnen neue Rahmenvereinbarung auf der IdeenExpo

(v.l.n.r.): Uwe Beyes und Hannes Wendler, Landesvorstände der Johanniter mit Kultusminister Grant Hendrik Tonne nach der Unterzeichnung.

Foto: Johanniter/Tanja Herrschaft

Das Niedersächsische Kultusministerium hat am Montag auf der IdeenEXPO in Hannover mit der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, um mehr Erfahrungsräume zu schaffen und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten in öffentlichen Ganztagsschulen zu fördern.

„Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern bereichert das ganzheitliche Bildungsangebot unserer Ganztagsschulen. Das Personal der Kooperationspartner bringt sich mit seinen Kompetenzen ein und erweitert somit das qualitätsorientierte Angebot von Ganztagsschule. Das gilt insbesondere auch für die der Johanniter-Unfall-Hilfe, so dass ich die Zusammenarbeit im Rahmen der Ganztagsschule sehr begrüße“, erklärte der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne, der sich auch die Zeit nahm mit den Schülerinnen und Schülern von der Grundschule Groß-Buchholzer Kirchweg, die die Johanniter im Ganztag betreuen, kurz zu plaudern.

„Schule ist mehr als nur Unterricht. Sie bildet einen wichtigen Grundstein zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Mit unserem Angebot möchten wir Schülerinnen und Schülern dazu verhelfen, sich selbst zu entfalten, versteckte Talente zu entdecken und eigene Fähigkeiten auszubauen“, unterstrich Hannes Wendler, Landesvorstand der Johanniter in Niedersachsen und Bremen. „Wir wollen einen Beitrag zur Chancen- und Bildungsgerechtigkeit aller Kinder und Jugendlichen leisten. Als Kooperationspartner freuen wir uns sehr, diese Aufgabe gemeinsam mit dem Kultusministerium in die Hand zu nehmen und die Zukunft der Kinder aktiv mitzugestalten."

Die JUH arbeitet Hand in Hand mit den Schulleitungen, Lehrkräften und externen Partnern daran, für die Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungsräume zu schaffen, in denen Teilhabe und individuelle Entfaltungsoptionen möglich sind. Die Vereinbarung soll dazu beitragen, den Ganztag als familienergänzenden Raum zu gestalten, in dem die Schülerinnen und Schüler ernst genommen und unterstützt werden. Der Umgang miteinander ist respektvoll, einfühlsam und wertschätzend. All das fördert das Sozialverhalten, stärkt das Selbstbewusstsein und stellt darüber hinaus die Weichen für eine erfolgreiche Schulzeit, die mit positiven Erlebnissen behaftet ist.

In der Rahmenvereinbarung sind die Grundsätze der Zusammenarbeit bei der Ausgestaltung von außerunterrichtlichen Angeboten in Ganztagsschulen festgeschrieben. "Über das "Empfehlungsschreiben" des Kultusministeriums sind wir sehr dankbar", betonte Hannes Wendler.

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