Voller Tatendrang beim Kirchentag

Dortmund, 20. Juni 2019

Johanniter aus Niedersachsen und Bremen beim Einsatz beim Deutschen Evangelischen Kirchentag.

Foto: Johanniter/Tobias Grosser

Rund 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Niedersachsen und Bremen, unterstützen den Sanitätsdienst beim diesjährigen Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund

Der Regionalverband Weser-Ems bildet mit fast 70 Helfern die Spitze, danach folgen Helfer aus Hildesheim und Celle. Mehr als 200.000 Besucher täglich, davon alleine rund 100.000 Dauerteilnehmer, werden vom 19. bis 23. Juni in Dortmund erwartet. Für die Sicherheit ist wie gewohnt die Johanniter-Unfall-Hilfe als größte deutsche evangelische Hilfsorganisation verantwortlich.

Rund 1000 Johanniter aus dem gesamten Bundesgebiet kümmern sich um die Besucher, besetzen die Fahrzeuge im Transport mobilitätseingeschränkter Personen, betreuen die kleinen Besucher und beraten rund um die Leistungen der Johanniter. Die Sanitäter stehen an 19 Unfallhilfsstellen (UHS) im Stadtgebiet bereit, um im Notfall zu helfen. Eine der zentralen Unfallhilfsstelle am Friedensplatz, die UHS 9, besetzt die Regionalbereitschaft Weser-Ems der Johanniter- Unfall-Hilfe. „Wir sind mit insgesamt 63 Einsatzkräften aus 15 Ortsverbänden in Dortmund“, berichtet Markus Wedemeyer, Mitglied im Regionalvorstand und selber als Notarzt im Einsatz. Der Ortsverband Oldenburg stellt acht Einsatzkräfte und besetzt unter anderem den Einsatzleitwagen. Aus Nordenham kommen zwölf Helferinnen und Helfer, als Garrel vier, je fünf aus Cloppenburg, Osnabrück und Delmenhorst, je zwei stellen die Ortsverbände Varel und Lingen, je einen Edewecht, Stedingen, Aurich und Wittmund. Vier Einsatzkräfte entsendet direkt der Regionalverband. Für die Zusammenarbeit ist das kein Problem.

„Die Helfer kennen sich alle von gemeinsamen Sanitätsdiensten wie beim Deichbrand-Festival, dem Stemwede Open Air oder anderen Einsätzen“, erklärt Regionalbereitschaftsführer Martin Hilse (Stedingen). Unterstützung bekommen die Johanniter aus Weser-Ems von Helfern aus dem Regionalverband Bergstraße-Pfalz sowie von einheimischen Sanitätern mit Ortskenntnissen. Besetzt ist die UHS 9 Friedensplatz mit bis zu elf Einsatzkräften, darunter ein Notarzt, sowie fünf Erstversorgungstrupp mit jeweils drei Helfern. „Dazu kommt, dass wir hier rund um die Uhr im Einsatz sind“, erklärt Hilse. Die Helfer werden durchgetauscht geschlafen wird in einer Schule. Dort findet auch die Verpflegung statt. Der Küchentrupp packt pro Tag alleine 750 Lunchpakete für die Helfer im Einsatz.

Mit einem Gerätewagen Sanität und zwei Mannschaftstransportwagen engagieren sich die Johanniter aus Hildesheim. „Wir werden verschiedene Veranstaltungen während des Kirchentages notfallmedizinisch absichern“ beschreibt Alexander Stegemann, Einsatzleiter der Hildesheimer Johanniter, die Aufgabe der Gruppe. „Wir bereiten uns langfristig auf solche Großeinsätze vor. Nur mit gut trainierten Teams und einwandfreiem Material können wir optimal helfen.“ Warum die Hildesheimer die weite Anreise auf sich nehmen? „Die ehrenamtliche Hilfe beim Kirchentag ist für uns selbstverständlich“, sagt Stegemann. „Das ist gelebte Nächstenliebe und für uns auch eine tolle Gelegenheit, Johanniter aus anderen Städten wieder zu treffen oder kennenzulernen.“ Gestern früh sind die Hildesheimer nach Dortmund aufgebrochen und tauschen ihr eigenes Bett vier Nächte lang gegen ein Feldbett in der Helferunterkunft, einem Schulgelände in Dortmund-Aplerbeck. Die Hildesheimer sind diesmal im Sanitätsdienst sowie in der Logistik im Einsatz.

Ihr Ansprechpartner PR / Medienservice