Roadshow “Mission Bevölkerungsschutz“ zu Gast in Celle

Celle, 13. August 2018

Ein gutes Team: Der Zwischenstopp in Celle war für die Johanniter ein großer Erfolg.

Foto: Nadine Triebel

Es war ein Zwischenstopp, der sich gelohnt hat: Auf ihrer Tour durch Bremen und Niedersachsen hat die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) mit der „Mission Bevölkerungsschutz“ ihre Zelte für ein paar Stunden auf dem ehemaligen Telefunken-Gelände aufgeschlagen. Dort galt es, dem Publikum zu zeigen, was die JUH-Ehrenamtlichen jeden Tag so leisten.

Dabei konnten sich die Besucher ein Bild davon machen, wie vielfältig die Arbeit bei der JUH doch ist. Zwischen Bobby-Cars-Parcours und Hüpfburg für die jüngeren Besucher, gab es zum Beispiel Köstlichkeiten aus der Feldküche zum Probieren: Die Verpflegung der Einsatzkräfte ist nämlich ein Steckenpferd der Johanniter aus Celle. Besonders interessant war es natürlich, einen Rettungswagen von innen begutachten zu können – das zog vor allem die jüngeren Besucher an. Viel Aufmerksamkeit erhielten die vierbeinigen Helfer aus Braunschweig: Die Johanniter-Rettungshundestaffel war extra nach Celle gefahren, um zu zeigen, was die Spürhunde bei der Personensuche so wertvoll macht. Auch Erste-Hilfe-Kenntnisse konnten aufgefrischt werden.

Ein wesentlicher Bestandteil der „Mission Bevölkerungsschutz“ sind die Erfahrungsberichte der Ehrenamtlichen. Auch in Celle standen zahlreiche Johanniter den Menschen Rede und Antwort. Henning Hamann, Dienststellenleiter im Ortsverband Celle, hob die Vielfältigkeit der JUH hervor. „Mit der heutigen Veranstaltung können wir den Besuchern aus Celle und Umgebung unser Ehrenamt näherbringen und unser breites Leistungsspektrum zeigen. Unseren Helfern, die auf Knopfdruck da sind, wenn sie gebraucht werden, gebührt großer Dank.“ Und weil man das gesprochene Wort manchmal auch durch eine Geste unterstreichen muss, erhielten die Ehrenamtlichen Stefanie Hood, Heiko Juraschka, René Krüger, Michael Przybilla, Nina Kirchhoff, Milena Meyer, Oliver Wegener sowie Maike Wegener als kleine Ehre unterschiedliche Johanniter-Leistungsabzeichen aus den Händen des Landtagsabgeordneten Thomas Adasch. Dieser hat selbst eine besondere Beziehung zu den Johannitern und hat sich als Jugendlicher lange ehrenamtlich engagiert.

Heiko Juraschka ist seit zehn Jahren bei den Johannitern und erhielt das Leistungsabzeichen in Bronze – und er freute sich riesig. „Ich habe als FSJler gespürt, dass ich mit kleinen Gesten Großes bewirken kann. Seitdem bin ich im Ehrenamt aktiv.“

Helden bitte melden

Um auch in Zukunft den Herausforderungen im Bevölkerungsschutz gewachsen zu sein, haben die Johanniter in Niedersachsen und Bremen die Kampagne "Helden bitte melden" gestartet. Ziel ist, Menschen für ein Ehrenamt im Bevölkerungsschutz zu begeistern und neue Helfer zu gewinnen. Was die Johanniter machen und wo man sich engagieren kann, erfahren Interessierte unter www.helden-bitte-melden.de.

Journalisten, Politiker sowie interessierte Bürger können sich unter www.mission-bevölkerungsschutz.de über das Thema Katastrophen- und Zivilschutz informieren. Dort stellt der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. auch tiefergehendes Material zum Ehrenamt im Bevölkerungsschutz zur Verfügung.

Ihre persönliche Ansprechpartnerin im Medienservice Natalia Shapovalova

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