Nisse und die Märker Strolche

Marcel Schwarzenberger - Ronnenberg, 09. Februar 2018

Nisse vor der Erste-Hilfe-Ausbildung an seiner eigenen KGS Wennigsen. Foto: Schwarzenberger

Zwei Wochen im Januar vergingen für Schülerpraktikanten Nisse Winkelholz wie im Flug. Der Elftklässler von der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Wennigsen hatte zuvor einen gewissen Bammel: Ob der Ortsverband Deister der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ihn womöglich doch klassische „Praktikantenaufgaben“ erledigen ließe? „Ich wurde wie alle anderen behandelt und auch von Anfang an in die Aufgaben einbezogen“, berichtet er jetzt begeistert. Er tauchte tief ins Geschehen ein.

Der Teenager startete in der Johanniter-Kita „Märker Strolche“ in der Wennigser Mark. Einrichtungsleiterin Eva Jäger gibt dort gern Praktikanten die Chance auf Einblicke in eine ebenso fordernde wie schöne Arbeit – das Engagement für die Kleinsten. Für Nisse war das Ergebnis spannend. „Ich habe meine Freude an der Arbeit mit Kindern von ein bis sechs Jahren entdeckt.“

Vom Schüler zum Trainer auf Zeit

Nisse war an vielen Projekten beteiligt: Der Präsentation eines Rettungstransportwagens (RTW) an der Oberschule Gehrden, bei der Ausbildung von Kita-Kindern im Rahmen des Programms „Ersthelfer von morgen - Kita“ an einer Garbsener Einrichtung und als Ausbildungsassistent bei einer zweitätigen Erste-Hilfe-Ausbildung mit Selbstschutzinhalten an seiner eigenen KGS Wennigsen. Die Johanniter bildeten dort den kompletten achten Jahrgang aus. Der Ortsverband Deister hat mit der KGS eine Kooperation rund um den Schulsanitätsdienst geschlossen – und ausgebildeter Schulsanitäter ist auch Nisse. Was also lag näher, als ihn auch in diese Jahrgangsausbildung einzubinden? „Ich bin also auch in meiner zweiten Praktikumswoche nicht enttäuscht worden“, sagte Nisse. Mit Freiwilligendienstleistern kümmerte er sich zudem um die Desinfektion von benutztem Ausbildungsmaterial. „Das klang anfangs anstrengend. Doch mit dem Team, in dem ich gearbeitet habe, hat diese wichtige Aufgabe Spaß gemacht“.

Alles in allem habe er einen hervorragenden Einblick in die Arbeit der Johanniter bekommen, findet der Schüler. Für ihn setzte sich mit dem Praktikum eine lehrreiche Reise in die JUH-Welt fort: Bereits seit 2017 gehört er zur Ronnenberger Johanniter-Jugend und engagiert sich auch bei größeren Projekten. Danke, Nisse!

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