Johanniter-Neujahrsempfang: 11.192 Stunden ehrenamtliche Arbeit im vergangenen Jahr geleistet

Hannover, 18. Januar 2019

Johanniter bedanken sich bei ihren Freiwilligen

Dietmar Krüger, Susanne Schröder (mitte) und die Ehrenamtskoordinatorinnen. Foto: Johanniter/Janna Schielke

Beim Neujahrsempfang im Ehrenamtszentrum blickten die Johanniter auf ein engagiertes Jahr zurück. Johanniter-Ortsbeauftragter Dietmar Krüger und Susanne Schröder, stellvertretende Dienststellenleiterin, bedankten sich bei den Freiwilligen für ihren Einsatz. Insgesamt leisteten sie 11.192 Stunden im Jahr 2018. Die ehrenamtlichen Helfer kümmern sich um Senioren im Besuchsdienst, schwer kranke und sterbende Menschen im ambulanten Hospizdienst, unterstützen Menschen mit Demenz und deren Angehörige oder betreuen Kinder und Jugendliche mit schweren Beeinträchtigungen im Aegidius-Haus AUF DER BULT.

Anke Rohlfs, die die Demenzbetreuung leitet, lobte die Hingabe der ehrenamtlich Aktiven: „Ihr steckt so viel Herzblut in eure Arbeit. Ihr springt sogar ein, wenn ich um acht Uhr morgens für einen Einsatz um halb zehn am selben Tag anrufe.“ Anke Rohlfs selbst bekam für ihr besonderes Engagement das Ehrenabzeichen in Bronze überreicht. Sie leitet seit 2009 das Demenzprojekt „Wer pflegt, braucht Pausen“. Ehrenamtliche bieten hier Einzel- und Gruppenbetreuungen von Menschen mit Demenz an. Das soll pflegende Angehörige entlasten.

Im Johanniter-Team gab es auch Veränderungen: Jasmin Heinecke koordiniert seit sieben Jahren den ambulanten Hospizdienst. Jetzt stellt sie sich als neue Fachbereichsleitung Ehrenamt im Johanniter-Ortsverband Hannover-Leine einer neuen Herausforderung. In dieser Funktion verantwortet sie die ehrenamtlichen sozialen Dienste, nimmt aber weiterhin Aufgaben als Koordinatorin wahr. Ihre Vorgängerin Susanne Schröder, die weiterhin in der Dienststellenleitung tätig ist, resümiert: „Ich verabschiede mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Arbeit hat mir große Freude gemacht, aber ich weiß, dass ich sie in sehr gute Hände gebe.“

Eine neue Unterstützung hat das Ehrenamtszentrum im Herbst letzten Jahres mit Birthe Möller bekommen. Sie koordiniert seitdem den ambulanten Hospizdienst. Die Sozialpädagogin kann bereits auf mehrjährige Erfahrung in der Hospizarbeit zurückblicken. „Ich bewundere sehr die Arbeit der Ehrenamtlichen und die viele Zeit, die sie schenken“, sagt sie.

Die Ehrenamtlichen des Betreuungs- und Begleitdienstes Regenbogen widmen sich ebenfalls einer besonderen Aufgabe: Sie unterstützen in der Kurzzeitpflegeeinrichtung Aegidius-Haus AUF DER BULT Kinder und Jugendliche mit schweren Beeinträchtigungen. Für sie organisieren die beiden Koordinatorinnen Dominika Gottscholl und Mascha Götze laufend Fortbildungen. „Es geht in diesem Jahr spannend weiter“, so Dominika Gottscholl, „zum Beispiel mit unserer Schulung zur Ernährung bei schwersten Behinderungen.“