Bevölkerungsschutz

Schnell-Einsatz-Gruppen

Großschadenereignisse wie Großbrände, schwere Verkehrsunfälle auf der Autobahn oder Zugunglücke, die die Katastrophenschwelle nicht erreichen, bringen den regulären Rettungsdienst schnell an seine Grenzen.

Um diese so entstandene Lücke zu schließen, wurden in Deutschland seit den 1980er Jahren vielerorts sogenannte Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) gegründet. Für diese SEG stellen die Johanniter Ortsverband Hannover- Wasserturm diverse Rettungsdienst-/Sonderfahrzeuge zur Verfügung.

Im Einsatz können bis zu 100 Helfer der hannoverschen Johanniter über digitale Meldeempfänger alarmiert werden. Neben mehreren Ärzten sind auch Rettungsfachpersonal, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Sanitätshelfer in der Schnell-Einsatz- Gruppe aktiv.

In einer standorteigenen Ausbildung bekommen alle Helferinnen und Helfer neben der medizinischen Qualifikation auch eine Ausbildung in einsatztaktischen und technischen Grundlagen.

Katastrophenschutz

Zur Bewältigung der Folgen von Großschadensereignissen und Katastrophen halten die Johanniter im Rahmen des Katastrophen-/Zivilschutzes Sanitäts- und Betreuungseinheiten vor. Diese werden zum Teil durch spezielle Einheiten (z.B. Technik) unterstützt.

Sie kommen grundsätzlich dann zum Einsatz, wenn örtliche Kapazitäten zur Schadensbewältigung nicht mehr ausreichen oder aber die Infrastruktur der betroffenen Region erheblich beschädigt ist.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden in den jeweiligen Standorten oder in einer unserer Bildungseinrichtungen aus- und fortgebildet.

Die Beschaffung des notwendigen Materials, der Fahrzeuge und die Ausbildung der Helferinnen und Helfer wird durch das Bundesministerium des Innern und die Bundesländer finanziell unterstützt.

Ihr Ansprechpartner Michael Homann

Kabelkamp 3
30179 Hannover