Johanniter bei Familiendrama in Hornsen vor Ort

Hildesheim/ Gronau, 24. März 2009

Gronau und Hildesheim, sowie das PSNV-Team waren im Einsatz.

Die JUH Gronau war mit einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungswagen am 18. März in kürzester Zeit in Hornsen bei Lamspringe, nachdem ein Familienvater vier seiner Kinder schwer verletzt und seine Ehefrau und sich selbst erschossen hatte. Die verletzten Kinder wurden in Krankenhäuser nach Hildesheim und Hannover gebracht. Eines der Kinder verstarb kurz danach im Klinikum. Die Einsatzkräfte der Johanniter unterstützten das DRK Alfeld, das als erstes mit einem Rettungswagen vor Ort war.

 

Zusätzlich wurden die SEG Gronau und die SEG Hildesheim nachalarmiert. 19 Gronauer Johanniter waren in Hornsen im Einsatz. Die SEG Hildesheim, die mit einer Stärke von 21 Personen zum Tatort unterwegs war, wurde zurückgerufen, da die Versorgung der Verletzten gesichert war.

 

Außerdem waren vier Mitglieder des Hildesheimer Teams für die psychosoziale Notversorgung (PSNV) vor Ort. Da durch zwei Notfallseelsorger des Kirchenkreises Alfeld die Betreuung der Zivilpersonen vor Ort gesichert war, übernahmen sie die Betreuung der Einsatzkräfte des DRK in Alfeld und der Johanniter in Gronau.

Zwei Mitglieder des PSNV-Teams suchten noch in der Nacht die Eltern des Täters auf, um ihnen seelischen Beistand zu geben. Die Nachbetreuung der Beteiligten wurde durch das PSNV-Team Hannover garantiert. Uschi Pagel vom PSNV-Team erklärte: „Der Einsatz hat gezeigt, das es wichtig und richtig ist das mit der SEG-Hildesheim auch Teammitglieder der PSNV ausrücken."