Johanniter erhalten Verstärkung in der Führungsriege

Hildesheim, 06. März 2009

Neue ehrenamtliche Vorstände im Regionalverband Südniedersachsen bei der Johanniter-Unfall-Hilfe

Im Regionalverband Südniedersachsen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. stehen dem hauptamtlichen Vorstand Steffen Bahr seit dem 01. Januar diesen Jahres Prof. Dr. Hans Wulfard v. Heyden und Bernd Tschörtner als neue ehrenamtliche Regionalvorstände zur Seite. Sie lösen Joachim Nüßler als Regionalvorstand ab, der nur für begrenzte Zeit und in den vergangenen Jahren für das Amt zur Verfügung stand.

 

Dr. Hans Wulfard von Heyden war bis 2005 Chefarzt im Sertürner Krankenhaus Einbeck. Der Vater von drei erwachsenen Töchtern ist seit 1983 Mitglied des Johanniter Ritterordens. Für von Heyden war es wichtig, im Ruhestand ehrenamtlich tätig zu sein. Da er schon seit Jahren mit den Johannitern verbunden war, lag es für ihn auf der Hand, auch für sie aktiv zu werden. „Die christliche Basis, auf der die Arbeit der Johanniter beruht, ist für mich wichtig“ bekräftigt der Einbecker. Er steht, genauso wie Bernd Tschörtner, dem hauptamtlichen Regionalvorstand Steffen Bahr in allen Bereichen gleichberechtigt zur Seite.

 

Sein neuer Amtskollege Bernd Tschörtner war bei der Harz Energie GmbH als technischer Prokurist tätig. Seit 2009 befindet sich der 59jährige in Altersteilzeit. Obwohl er viel Sport treibt und aktiver Sänger ist, suchte er nach einer ehrenamtlichen Herausforderung. Durch Kontakte eines Kollegen lernte er die Johanniter kennen und fühlte sich gleich willkommen. „Für mich ist es wichtig mit Menschen Kontakt zu haben, außerdem kann ich meine vielfältigen beruflichen Erfahrungen im wirtschaftlichen Bereich auf meine neue Tätigkeit übertragen, neue Impulse geben und Verbesserungen bewirken“ erklärt der in Hattorf bei Osterode lebende Familienvater. Von Bedeutung ist für ihn auch der Gedanke der Hilfsbereitschaft, den die Johanniter in ihrer Arbeit verwirklichen.

Einen Schwerpunkt in der zukünftigen Arbeit sehen die beiden neuen Regionalvorstände in der Betreuung der Ortsverbände. „Wir wollen die persönliche Zusammenarbeit mit den vorwiegend ehrenamtlich geführten Ortsverbänden in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen und ein offenes Ohr für die Sorgen und Wünsche der Mitarbeiter haben“ erläutert Tschörtner.