SEG Göttingen betreut Altenheimbewohner

Göttingen, 13. Januar 2009

SEG Göttingen betreut Altenheimbewohner in Dransfeld mehrere Bewohner gleichzeitig akut an Brechdurchfall erkrankt

Gerade mal drei Tage war das neue Jahr alt, bis die, aus Helfern des Arbeiter-Samariter-Bundes Hann. Münden, und den Göttinger Ortsverbänden des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienstes gebildete Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) „Rettung“ das erste Mal alarmiert wurde.

 

Am späten Vormittag des 03. Januar 2009 löste die die Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr Göttingen die Funkmeldeempfänger der SEG aus, da in einer Seniorenwohnanlage in Dransfeld mehrere Bewohner gleichzeitig akut an Brechdurchfall erkrankten. Eine derartige Erkrankung ist zwar für junge, gesunde Menschen weniger gefährlich, kann jedoch bei älteren Menschen zu schwerwiegenden Problemen führen.

 

Da mehrere der Bewohner des Seniorenwohnheims mit Infusionen behandelt werden mussten, ließ der vor Ort anwesenden Leitende Notarzt die SEG alarmieren. Zunächst wurden nur die Rettungswagen der Schnell-Einsatz-Gruppe angefordert (sog. Alarmstufe 1), gegen 11:50 Uhr die die gesamte SEG. Bereits kurz nach dem Alarm konnten die Helfer der Johanniter Göttingen der Leitstelle die Einsatzbereitschaft melden. Umgehend nach dem Eintreffen der Helfer in der Unterkunft rückten von der JUH Göttingen ein Einsatzleitwagen (ELW) und zwei Rettungswagen zum Einsatzort aus.


Insgesamt waren von den Göttinger Johannitern 12 Helfer, mit Qualifikationen eines Sanitätshelfers bis zum Arzt im Einsatz. Als erstes Fahrzeug der SEG Rettung erreichte der ELW der JUH Göttingen die Einsatzstelle. Nach kurzer Rücksprache mit dem Leitenden Notarzt übernahm der Zugführer der Johanniter Göttingen, Hajo Brüller, die Einsatzleitung für die Einsatzkräfte der SEG Göttingen. Da vor Ort nur ca. 15 Patienten akut zu behandeln waren, wurde entschieden nicht alle Helfer der inzwischen komplett eingetroffenen SEG in das Gebäude zu schicken und einer eventuellen Ansteckungsgefahr auszusetzen, sondern dass nur zwei Rettungswagenbesatzungen in Zusammenarbeit mit dem Leitenden Notarzt und dem SEG-Arzt der Johanniter Göttingen in adäquater Schutzkleidung die Behandlungen übernehmen sollten. Hierzu konnte die Anzahl der Helfer von insgesamt 32 auf ca.10 Einsatzkräfte reduziert werden.

 

Nachdem die betroffenen Bewohner des Seniorenheims untersucht und mit Infusionen versorgt wurden, übergaben die verbliebenen Kräfte der SEG nach Absprache mit dem LNA die Einsatzstelle an den anwesenden Hausarzt der Seniorenwohnanlage.

 

Gegen 15:30 Uhr war der Einsatz für die Einsatzkräfte der Göttinger Johanniter nach dem Aufklaren und Desinfizieren der eingesetzten Materialien beendet. Erneut zeigten sich die Führungskräfte der JUH Göttingen erfreut über die gute Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen und dem Leitenden Notarzt für die an dieser Stelle noch einmal ein Dank ausgesprochen werden soll.

 

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