Mineralwasser macht dem Kater das Leben schwer

Niedersachsen/Bremen, 27. Dezember 2010

Ein Glas Sekt zum Anstoßen gehört für die meisten Menschen zur Silvesterparty dazu. Doch bei einem Glas bleibt es oft nicht. Die Folge: Das neue Jahr beginnt für viele Menschen mit dem berüchtigten „Silvester-Kater“. Was tun, damit Katerstimmung gar nicht erst aufkommt oder wenn Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit den Start ins neue Jahr erschweren? Die Johanniter geben Tipps.

 

"Wer zu jedem Glas Bier, Wein oder Sekt ein Glas Mineralwasser trinkt, hat auf jeden Fall mehr von der Party und auch mehr vom nächsten Morgen", empfiehlt Kersten Enke, Bereichsleiter Bildung im Landesverband Niedersachsen/Bremen. Vor der Feier sollte man außerdem ausreichend gegessen haben und ausgeschlafen sein. "Alkoholische Getränke schlagen auf nüchternem Magen besonders schnell an", erläutert Enke. "Wer dann zu viel und bunt durcheinander trinkt, landet im Extremfall mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus und verpasst den Höhepunkt der Feier." Vorsicht ist vor allem geboten, wenn ein Partygast sehr schnell größere Mengen hochprozentigen Alkohols konsumiert. Wenn die Blutalkoholkonzentration im Körper zu hoch ist, kann es zu Bewusstlosigkeit kommen. "Die Person muss sofort in die stabile Seitenlage gebracht werden, da die Gefahr besteht, dass sie an Erbrochenem erstickt. Dann schnell den Notruf unter 112 anrufen.", so Enke weiter.

 

Für den Morgen danach empfehlen die Johanniter bewährte Hausmittel wie Salzgurken, Matjessalat oder Rollmöpse. Übermäßiger Alkoholgenuss führt dazu, dass dem Körper Flüssigkeit entzogen wird. Damit fehlen wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Natrium und Magnesium. Um diesen Verlust auszugleichen, sollten deshalb am Morgen danach salzhaltige Lebensmittel und viel Flüssigkeit wie Mineralwasser, Kräutertee oder verdünnte Fruchtsäfte auf dem Speiseplan stehen. Aber auch Obst und Vollkornprodukte helfen der Leber, den Alkohol abzubauen. Zu viel essen bringt jedoch auch nichts: Der durch Alkohol gereizte Magen könnte Probleme mit einem zu üppigen Frühstück bekommen. "Wer einen empfindlichen Magen hat, kann auf Gemüsebrühe oder Salzstangen zurückgreifen“, erklärt Enke. Ein Wundermittel gibt es allerdings nicht. Vor dem Kater schützt nur eins: Auf Alkohol am besten ganz verzichten oder verantwortungsvoll trinken", empfiehlt Enke.

 

Die Johanniter wünschen einen guten Rutsch und ein gesundes Jahr 2011!