Besuch auf dem Hannoverschen Weihnachtsmarkt

Stadtoldendorf/Hannover, 21. Dezember 2019

Weihnachstmarkt in der Landeshauptstadt begeistert Kursteilnehmer

Die Teilnehmer des Stadtoldendorfer Erstorientierungskurses machten sich am 21. Dezember nach Hannover auf, um sich den Weihnachtsmarkt anzuschauen. Nach mehreren Stunden Zugfahrt kam die Gruppe am Mittag endlich in der Landeshauptstadt an. Gleich am Bahnhof wurde an den Buden erstmal etwas gegessen und die Kinder, die sich sehr auf den Besuch des Weihnachtsmarktes gefreut hatten, eroberten die Karusselle. Danach verteilte sich der Kurs in die Stadt und die Teilnehmenden erlebten so den traditionellen, den historischen und den skandinavischen Weihnachtsmarkt. Besondere Aufmerksamkeit erregte eine Ampel, die während der Grünphase einen Engel oder ein Rentier zeigte.  Auch die schöne Beleuchtung begeisterte die Gruppe. Jeder hatte während des Besuchs einen Aufgabenzettel zu bearbeiten, um neu erworbene Deutschkenntnisse zu üben.

Denn schon seit ein paar Wochen stand für alle der große Wortschatz zum Thema Weihnachten auf dem Lehrplan. Im Modul Sitten und Gebräuche hatte Dozentin Britta Thater-Mattke über die deutschen Weihnachtstraditionen berichtet. Während des Unterrichts wurden Begriffe wie Advent, Adventskranz, Adventskalender und Weihnachtsgans oder Weihnachtsmarkt vermittelt. Einen kleinen Vorgeschmack auf den Ausflug nach Hannover brachte bereits der Besuch des kleinen Weihnachtsmarktes in Stadtoldendorf Ende November. Der Höhepunkt des Projektes und der Abschluss für den Unterricht in diesem Jahr bildete aber der Besuch des Weihnachtsmarktes in der Landeshauptstadt am vergangenen Samstag. Am Ende des Tages waren alle begeistert: Natürlich gab es in Hannover den größten Weihnachtsmarkt, das tollste Kinderspielzeug, die schönste Beleuchtung, die größte Auswahl und das beste Essen. Die Teilnehmenden des Erstorientierungskurses, der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert wird, sind sich einig: „Hannover ist eine tolle Stadt. Wir kommen wieder.“

Foto: Nasim Amiri