Johannistag im Johanniter-Krankenhaus

Gronau, 24. Juni 2019

Das Johanniter-Krankenhaus Gronau hat am Montag, den 24. Juni, zu einem gemeinsamen Gottesdienst geladen

Anlässlich des Johannistages trafen sich Patienten, Krankenhauspersonal, Mitarbeiter der Stifte Elze und Gronau und der Johanniter-Unfall-Hilfe um an Johannes den Täufer zu erinnern. Durch den Gottesdienst führten Pastor Peter Frost, Altenheimseelsorger des Johanniter-Stifts Elze, und Lothar Tietz, Diakon und Krankenhausseelsorger. Pastor Frost erklärte in seiner Predigt die Verbindung von Johannes dem Täufer und den Johannitern. „Johannes der Täufer weist hin auf das Erscheinen und Wirken des Jesus von Nazareth. Johannes zeigt auf den Sohn und sagt: Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen. Wer auf Christus hinweist, wer sich auf Christus einlässt, der gerät in Bewegung.“

So geschehe es auch bei den Johannitern, erklärte Pastor Frost. Deren Keimzelle war ein kleines Hospital in Jerusalem, das dem Heiligen Johannes dem Täufer gewidmet war. Nach der Eroberung der Stadt durch die Kreuzfahrer 1099 baute Hospizvorsteher Bruder Gerhard den Ritter- und Kranken-Orden der Johanniter auf. Aufgabe des Ordens und seiner Ordensritter, die gläubige Christen sein müssen, ist bis heute Kranken und hilfsbedürftigen Menschen zu helfen. Auch hier entsteht durch gute Religion Bewegung und aktive Veränderung.

Diese Hilfe sei auch im Johanniter-Krankenhaus und in den Johanniter-Stiften zu spüren. Aber auch weltweit in Auslandseinsätzen zum Beispiel in Afrika oder Asien wenn schwere Naturkatastrophen das Leben der Menschen bedrohen.

Pastor Frosts Predigt endete mit den Worten: „Wir brauchen solche Tage wie den Johannistag. Johannes schützt die Menschen vor den zu einfachen Wahrheiten. Denn gute Religion setzt in Bewegung. Sie erschüttert die Sicheren und erbarmt sich der Unsicheren. Alles ist in Bewegung, weil der kommt, der den Menschen nicht mit sich alleine lässt.

Foto: Maike Müller