Wertschätzung, Sympathie und Zuspruch

Göttingen, 05. September 2018

Der Abgeordnete Thomas Oppermann besucht die Johanniter in Göttingen

Thomas Oppermann, SPD-Bundestagsabgeordneter und Vizepräsident des Bundestages, war am Mittwoch zu Besuch bei den Johannitern im Ortsverband Göttingen. Nach freundlicher Begrüßung führte Dienststellenleiter Arnold von Zepelin den hohen Besuch durch die Räumlichkeiten. Reges Interesse wurde bereits in der Rettungswache geweckt, der Bundestagsabgeordnete war sichtlich beindruckt und fragte nach den Aufgaben im Rettungsdienst und der Anzahl der Einsätze. Der Politiker besichtigte einen Rettungswagen und ließ sich die Ausrüstung eines Rettungsrucksackes erklären. Darüber hinaus erzählte Oppermann von seiner Wandertour in den Alpen. Dort zog er sich eine Schürfwunde zu, die er zwar selbst versorgen konnte, jedoch dachte er sich in dem Moment: „Was für ein beruhigendes Gefühl muss es doch sein, wenn man irgendwo schwer verletzt liegt und man sieht dann den Notfallsanitäter kommen und weiß, dass Hilfe da ist.“

Anschließend schaute Oppermann sich den theoretischen Unterricht für angehende Rettungssanitäter in der Rettungsschule der Johanniter an. Der Politiker ließ sich die unterschiedlichen Ausbildungsformen wie die dreijährige Ausbildung des Notfallsanitäters oder den 520-stündigen Kurs zum Rettungssanitäter näher erläutern. Auch der 25.000 Euro teure Defibrillator sowie die Rettungspuppe mit Sprachfunktion, die verschiedene Erkrankungen wie einen Herzinfarkt simulieren kann, wurden vorgestellt. Oppermann beglückwünschte die Schüler für die Chance eine so tolle Ausbildung durchlaufen zu dürfen, auf die sie noch gut mit weiteren Fortbildungen oder einem Studium aufbauen können.

Dienststellenleiter Arnold von Zepelin berichtete in Anschluss noch von weiteren Aufgabenfeldern der Johanniter. Wie zum Beispiel der Integrationsarbeit und stellte die verschiedenen Kurse und Betreuungsmöglichkeiten für Flüchtlinge vor, die in Göttingen durchgeführt werden. Auch die Stärkung des Ehrenamtes, war Gesprächsthema.

Zusammenfassend war es ein rundum gelungener Termin, der Abgeordnete äußerte bei der Verabschiedung: „Es war sehr interessant, sehr eindrucksvoll und die Arbeit der Johanniter im Rettungsdienst ist top.“

 

Fotos: Maike Müller