Trauerwege in der Natur entdecken

Stefan Greiber - Ahlhorn, 05. Mai 2020

Ambulanter Hospizdienst der Johanniter lädt ein zu Trauerspaziergängen statt
ins Trauercafé

Das Trauercafé des ambulanten Hospizdienstes der Johanniter in der Gemeinde Großenkneten am Sonntag, 10. Mai, kann in Zeiten der Corona-Krise in dieser Form nicht stattfinden. Damit auf eine angemessene Trauerbegleitung nicht verzichtet werden muss, lädt der ambulante Hospizdienst statt dessen zu Trauerspaziergängen in der Natur ein. Angesprochen sind Menschen mit einer Trauererfahrung. Jeweils eine Person wird von einer erfahrenen Trauerbegleiterin unter Beachtung der derzeit geltenden Hygienevorschriften begleitet. Das besondere ist, das Ort und Zeitpunkt der Trauerspaziergänge individuell abgesprochen werden können. Der Treffpunkt kann zum Beispiel die Bank an einem Lieblingsort sein oder der Waldweg, der immer mit dem geliebten Menschen gegangen wurde.

Die Trauerspaziergänge sind kostenfrei, mit einer Spende kann die Trauerarbeit des ambulanten Hospizdienstes unterstützt werden. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes, Petra Janssen, mobil unter 0152 32119409 oder per Email: petra.janssen@johanniter.de. Die Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen. Das Büro des Hospizdienstes ist derzeit ebenfalls geschlossen, dennoch sind die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden für telefonische Anfragen zur Sterbe- und Trauerbegleitung und insbesondere für begleitende Gespräche im Trauerfall erreichbar. Auf Unterstützung verzichtet werden muss somit nicht: Wer sich aufgrund der aktuellen Situation überlastet fühlt und sich mit jemanden austauschen möchte, kann sich gerne ebenfalls bei Petra Janssen melden.