Wundenschminken leicht gemacht

Garrel, 10. September 2009

Johanniter Jugend aus Garrel lernt Realistische Unfalldarstellung mit einfachen Mitteln.

Die Johanniter Jugend aus Garrel hat in den vergangenen beiden Jugendgruppenstunden gelernt, wie Wunden und Verletzungen geschminkt und dargestellt werden. Interessiert schauten die Kinder zu und fragten Sebastian Tebben von der Realistischen-Unfall-Darstellung der JUH Weser-Ems zahlreiche Löcher in den Bauch.

Er erklärte ihnen, mit welchen einfachen Haushaltsmitteln jeder kinderleicht selbst Wunden erstellen kann. "Professionelle Schminkartikel kosten ein halbes Vermögen", so Tebben. Da müsse man schon sehen, ob man diese nicht kostengünstig selbst herstellen könne.

Doch zugleich mahnte er an, keine Späße mit solchen geschminkten Wunden zu machen. Der Betrachter könne im Zweifelsfall nicht mehr zwischen Ernstfall und Darstellung unterscheiden und dann in einem Ernstfall vielleicht nicht die lebensrettende Hilfe herbei rufen, weil er glaubt, es sei wieder nur ein Spaß. Die Kinder hatten jedenfalls sichtlich Spaß und freuen sich schon auf den nächsten Besuch von Sebastian Tebben.