Johanniter Jugend Weser-Ems hat 14 neue Jugendgruppenleiter

Stefan Greiber - Bad Münder, 24. März 2013

Erfolgreicher Frühlingslehrgang in Nienstedt bei Bad Münder

Die angehenden Jugendgruppenleiter mit ihren Teamern.

Unter den hoffentlich letzten Schneeflocken des Jahres kamen vom 16. bis 23. März in Bad Münder 21 angehende Jugendgruppenleiter (JGL) und insgesamt fünf Teamer zusammen. 14 Teilnehmern kamen aus dem Regionalverband Weser-Ems.  Der Ortsverband Edewecht hat jetzt mit Karoline Tapken, Katharina Kahlen, Rainer und René Bruns, Ronja Kruse,  Lena Lühken und Sally Kessler sieben neue Jugendgruppenleiterinnen und -leiter, der Ortsverband Garrel drei: Matthis Karg, Frederick Lahde und Dennis Timmen. Jeweils zwei Teilnehmer kamen aus den Ortsverbänden Wittmund mit Martin Ackmann und Mirco Claassen sowie und Wiesmoor mit Michelle Hummels und Marcel Planteur. „Das war die anstrengendste Woche meines Lebens, aber auch eine der schönsten“, sagte einer der Teilnehmer in der Abschlussrunde.

„Wir schwitzen zusammen, aber wir lachen noch viel mehr zusammen“, erklärt Frank Komrowski, der das Seminar leitete. Bei der Jugendgruppenleiter Grundausbildung stehen Themen wie Kommunikation, Entwicklungsstufen und Recht auf der Tagesordnung. Aber auch Öffentlichkeitsarbeit und Spielepädagogik. Diesen Grundkurs brauchen die Jugendlichen, damit sie sicher und erfolgreich eine Jugendgruppe leiten können.

Eine besondere Herausforderung für die angehenden Jugendgruppenleiter war die Projektplanungsaufgabe. Hierfür mussten die Teilnehmer eine fünftägige Freizeit in einem Schullandheim für 32 Kinder planen. Dazu wandten sie das Gelernte der ganzen Woche an. Angebote einholen, kalkulieren, rechnen, Elternbrief verfassen, Programm planen und mit dem fiktiven Ortsbeauftragten und dem Stadtjugendring verhandeln. „Die Projektplanungsaufgabe ist quasi das Gesellenstück des Jugendgruppenleiters. Da müssen alle zeigen, was sie in der Woche gelernt haben“, so Stefanie Fichtner und Heimke Komrowski, die als Fachausbilderin Jugend sichtlich stolz auf „ihre“ JGler schauten.