Laufen, Schwimmen und Müsli bringen 10.000 Euro

Stefan Greiber/hkk/Foto: Joerg Sarbach - Oldenburg, 18. Januar 2020

So sehen Sieger aus (von links): Leiter hkk-Gesundheitsförderung und Prävention Dr. Wolfgang Ritter, Maximilian Pawlik, Stellvertreter des hkk-Vorstandes Lutz Trey, Steffen Heidenreich, Jan Mordhorst, Kai Scherf und Wilfried Barysch.

Laufen, Schwimmen, zum Frühstück Müsli und mittags einen Salat – ein gesundes Leben trägt zur Leistungsfähigkeit dabei und hilft damit auch dem Arbeitgeber. Die Johanniter-Unfall-Hilfe fördert über ihr betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden und regt auch zu sportlichen Aktivitäten und bewusster Ernährung an. Mit Erfolg! Jetzt zeichnete die Handelskrankenkasse (hkk) die Sieger ihrer hkk-Challenge aus. Gewonnen hat der Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe und streicht damit ein Preisgeld von 10.000 Euro ein, das in weitere Gesundheitsmaßnahmen investiert werden soll. „Das ist ein toller Erfolg“, freut sich der Leiter des BGM im Landesverband Niedersachsen/Bremen Kai Scherf, der den Preis gemeinsam mit Wilfried Barysch, Mitglied im Vorstand des Regionalverbands Weser-Ems, und Landespersonalreferent Jan Mordhorst entgegennahm. Der Dank gilt allen Mitarbeitenden, die sich beteiligt haben. Platz 2 belegte der Landkreis Aurich, Platz 3 die Stadtwerke Emden.

An der „Gesunde Unternehmen – Challenge 2019“ haben 46 Unternehmen mit mehr als 24.000 Beschäftigten aus Bremen und Niedersachsen teilgenommen. 41 Firmen haben das Ziel erreicht. „Wir sind stolz darauf, dass wir die Unternehmen mit der Challenge bei ihrem BGM unterstützen können. Das hohe Engagement über verschiedenste Branchen hinweg zeigt, dass Gesundheit nicht nur für Großunternehmen ein Thema ist“, erklärt Dr. Wolfgang Ritter, Leiter Gesundheitsförderung und Prävention bei der hkk. Lutz Trey, Stellvertreter des hkk-Vorstandes, ergänzt: „Wenn wir gesund und wettbewerbsfähig sein wollen, müssen wir im Berufsumfeld der Menschen gesundheitsförderliche Prozesse und Strukturen etablieren und verstetigen.“

Unternehmen und Mitarbeitende sammelten vom 1. April bis zum 30. September 2019 gemeinsam Punkte. Die Beschäftigten konnten sich diese Punkte durch gesundheitsfördernde Aktivitäten, die Unternehmen durch neue BGM-Maßnahmen und Inklusions- sowie Betriebssport-Angebote verdienen. Projektleiterin und Gesundheitswissenschaftlerin Andrea Gumtau: „Das Engagement der Beschäftigten war ausschlaggebend für die Erst- und Zweitplatzierung der Unternehmen. Das zeigt, wie wichtig deren Einbeziehung für ein umfassendes BGM ist.“