Massenanzahl von Verletzten nach Verpuffung in Betriebsgebäude

Kjell-Ole Peters - Aurich, 30. Juni 2019

Aurich. In einer LKW Werkstatt brennt es. In dem Betriebsgebäude in der Emder Straße in Aurich ist es zu einer Verpuffung gekommen. Vermisst werden nun zehn Mitarbeiter des Betriebes sowie eine unbekannte Anzahl von Kunden. Mit dieser Lagemeldung wurden am vergangenen Freitag, den 28. Juni, die Auricher Ortsfeuerwehren Walle und Haxtum, das THW Aurich sowie die Johanniter aus Aurich und Emden zu einer groß angelegten Übung alarmiert.

Ziel der Übung war es, für die Feuerwehr die Suche nach Verletzten zu trainieren und die Übergabe an den Rettungsdienst zu erproben. Für die Johanniter war dies die Gelegenheit, sich auf zukünftige Einsatzszenarien vorzubereiten. „Die Ortsverbände Aurich und Emden werden Teil eines landesweiten Einsatzzuges. Daher ist für uns jede Übung sinnvoll, die uns auf Großschadenslagen vorbereitet.“ erklärt Andreas Töpfer, Ortsbeauftragter der Auricher Johanniter. Auch die Zusammenarbeit der beiden Ortsverbände soll durch Übungen wie diese stetig gestärkt werden.

Aber auch die Zusammenarbeit mit Feuerwehren und THW lief reibungslos. Torsten Dallmeyer, Zugführer der Auricher Johanniter, zog nach der Übung eine Bilanz: „Insgesamt wurden uns bis zum Übungsende 12 Patienten zugeführt. Unsere Einsatzkräfte mussten diese sichten, behandeln und betreuen. Besonders wichtig ist in einer solchen Lage die richtige und lückenlose Dokumentation. Für uns war dies eine sehr gute Übung.“

Neben einem Großaufgebot der beiden Feuwehren Walle und Haxtum sowie dem THW Aurich waren 16 Einsatzkräfte der Auricher und Emder Johanniter mit fünf Einsatzfahrzeugen vor Ort. In den beiden Ortsverbänden werden nun die Ergebnisse der Übung besprochen und für kommende Aufgaben umgesetzt.