„Kleine Wünsche“ in Cloppenburg sind „erwähnenswerte Aktion“

Vanessa Gobert - Cloppenburg/Garrel, 16. Dezember 2011

Kinderschutzbund lobt besonders kinderfreundliches Handeln der Johanniter

Martin Gobert (links) und Andreas Rempe freuen sich über die Urkunde.

Die Weihnachtsaktion „Kleine Wünsche“ der Johanniter-Unfall-Hilfe im Land-kreis Cloppenburg ist für den Kinderfreundlichkeitspreis 2011 als erwähnenswerte Aktivität  vorgeschlagen worden. Verliehen wurde der Preis vom Kreisverband Cloppenburg des Deutschen Kinderschutzbundes. Zwar waren die Johanniter nicht unter den diesjährigen Preisträger, öffentlich vorgestellt hat die Leiterin des Kinderschutzbundes in Cloppenburg, Dr. Irmgard Kannen, das Projekt trotzdem. Anschließend überreichte sie Martin Gobert, Ortsbeauftragter in Cloppenburg, und Andreas Rempe, Ortsjugendleiter in Garrel, eine Ur-kunde.

Gobert gab das Lob direkt weiter an den Ortsjugendleiter der Johanniter in Cloppenburg, Carsten Wessels. „Leider kann Carsten aus beruflichen Gründen heute nicht dabei sein. Ihm aber gebührt ganz großer Dank für seinen Einsatz.“ Wessels hatte die Aktion maßgeblich mit dem Ortsverband Garrel organisiert. Bei der Aktion „Kleine Wünsche“ haben die Johanniter der Ortsverbände in Cloppenburg und Garrel in Kooperation mit fünf Jugendhilfeeinrichtungen knapp 100 Wünsche von Kindern aus sozial benachteiligten Familien erfüllt.

Der mit 250 Euro dotierte Kinderfreundlichkeitspreis des Kreisverbandes Cloppenburg des Kinderschutzbundes wurde zum 17. Mal verliehen. In diesem Jahr ging er an die Familie Christa und Cord-Jürgen Bruns aus Sedelsberg, die unter anderem das Kinder-Krebs-Hilfsfest organisiert haben und sich um zahlreiche Tages- und Pflegekinder kümmern. Vorgeschlagen worden waren sie von ihren beiden leiblichen Töchtern. Der Anerkennungspreis ging an ein Gemeinschaftsprojekt des Hospizdienstes im Landkreis Cloppenburg e.V., einem Kooperationspartner der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die beiden Organisationen betreiben unter anderem zusammen die Kontaktstelle Hospiz in Löningen. Mit dem Anerkennungspreis wurde das Aufstellen einer Gedenkstele für still geborene Kinder auf dem Gräberfeld auf dem St.-Andreas-Friedhof ausgezeichnet. Neben dem Hospizdienst waren auch das St.-Josefs-Hospital und die katholische Kirchengemeinde St. Andreas daran beteiligt.