Cloppenburger Jugend sucht ehrenamtliche Begleiter für Angebote Erste Hilfe für Kinder und Jugendliche

Text: Greiber - Cloppenburg, 08. Juni 2020

Die Johanniter-Jugend des Ortsverbands Cloppenburg sucht engagierte Ehrenamtliche, die Motivation, Lust und Spaß haben, in Schulen und Kindergärten der Region zu gehen und die Schulsanitäter und „Ersthelfer von Morgen“ auf ihren Dienst vorzubereiten. Besondere Qualifikationen sind nicht erforderlich. „Das können Eltern sein, deren Kinder selber in der Schule oder im Kindergarten sind, Studenten oder auch Rentner“, erklärt Nicole Heemann, Leiterin der Stabsstelle Jugend der Johanniter in Weser-Ems. Schön wäre es, wenn die Ehrenamtlichen eine pädagogische Ausbildung haben. Notwendig ist das aber nicht, die erforderlichen Ausbildungen übernehmen die Johanniter. Weitere Informationen gibt es bei Carmen Niemann, Koordinatorin des Schulsanitätsdienstes des Ortsverbands Cloppenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe, Mobil 0174 7113319 oder per Mail an carmen.niemann@johanniter.de.

Die Qualifizierung zum SSD-Begleiter umfasst einen Sanitätshelfer-Kurs, die Juleica für Schulsanitätsdienste und eine Ausbilderfortbildung. SSD steht für Schulsanitätsdienst. Je nach Vorkenntnissen können Teile davon entfallen, alle Kursangebote sind für die SSD Begleiter selbstverständlich kostenlos. Geboten wird dafür eine ganze Menge, unter anderem eine Aufwandsentschädigung und die Unterstützung einer großen deutschen Hilfsorganisation. Die SSD-Begleiter werden bei ihrer Tätigkeit nicht alleine gelassen. Pädagogische Fachkräfte leiten sie an und begleiten sie. Der Schulsanitätsdienst der Johanniter hat die Aufgabe, die Erstversorgung von verletzten oder erkrankten Mitschülerinnen und Mitschülern, aber auch Lehrern und anderen Angestellten in Schulen zu übernehmen. Sie werden dazu in der erweiterten Ersten Hilfe aus- und ständig fortgebildet und von erfahrenen Johannitern begleitet. In den „Ersthelfer von Morgen“-Kursen werden den Kindern spielerisch Inhalte der Ersten Hilfe beigebracht und Hemmschwellen abgebaut. Dabei werden die Mädchen und Jungen darauf vorbereitet, ihr Wissen im Notfall auch außerhalb der Schule anzuwenden, zum Beispiel im Freundes- und Familienkreis. Dies trägt dazu bei, dass Schulsanitäter ein Bewusstsein für ihre Verantwortung gegenüber anderen Menschen entwickeln und lernen, damit umzugehen.