Edewechter Johanniter leisten fast 10.000 Dienststunden

Edewecht, 11. Februar 2013

Landessieg der Jugend und SEG-Einsatz in Nethen waren Höhepunkte 2012

Höhepunkt im Jahr 2012 für die Edewechter Johanniter-Jugend: Beim Landeswettkampf nahmen AnnikaUbbenjans, Timo Harms, Tanja Schröder und Vivien Neugebauer den Siegerpokal aus der Hand des damaligen Ministerpräsidenten David McAllister entgegen.

"Wir sind stolz auf euch!" Die Edewechter Jugend nach der Rückkehr mit dem "rasierten" Ortsjugendleiter Frank Komrowski.

Auf ein arbeits- und ereignisreiches Jahr blicken die Johanniter des Ortsverbandes Edewecht zurück. Insgesamt 9.481 Stunden wurden 2012 von den 69 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Edewechter Ortsverbandes der Johanniter-Unfall-Hilfe geleistet, davon alleine 2.368 Stunden bei 65 Sanitätsdiensten. „Dabei mussten wir 59 Patienten zur klinischen  Behandlung in Krankhäuser bringen“, berichtet Axel Appeldorn, Ortsbeauftragter der Edewechter Johanniter. Weitere 67 Notfalltransporte und 41 Krankentransporte wurden zur Unterstützung des hauptamtlichen Rettungsdienstes mit dem ehrenamtlichen Rettungswagen durchgeführt.

Den dramatischsten Einsatz gab es am Pfingstsonntag. In den Abendstunden wurde die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) der Edewechter Johanniter von der Leitstelle alarmiert. Der Sanitätsdienst einer Hilfsorganisation von außerhalb des Ammerlandes auf der „Oldenbora“, einer Musikveranstaltung in Nethen, war für die Größe dieser Veranstaltung nicht ausreichend. Trotz der extrem kurzen Vorlaufzeit und des Feiertags rückte die SEG mit zehn Helferinnen und Helfern, zwei Rettungswagen, einem Einsatzleitwagen und dem Gerätewagen-Sanität aus. Der Einsatz endete erst am nächsten Morgen. Während dieser Zeit mussten acht Patienten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht, zwei davon in Begleitung nachgeforderter Notärzte.

Einen ganz besonderen Erfolg feierte 2012 die Johanniter-Jugend. Beim Landeswettkampf der Johanniter-Unfall-Hilfe in Otterndorf holten die vier Edewechter Mannschaften in verschiedenen Altersklassen einen zweiten, einen fünften und einen sechsten Platz. Die C-Mannschaft, die Nachwuchssanitäter zwischen sechs und zwölf Jahren, siegten sogar in ihrer Altersklasse und qualifizierten sich für die Bundeswettkampf im Juni in Regensburg.

Außerdem führten die Johanniter neben den Sanitätsdiensten weitere Transporte durch, unter anderem von Rostock nach Hattingen, von Trier nach Metjendorf oder auch eine Rückholung aus dem Saarland nach Hooksiel. Im Bereich Erste-Hilfe-Ausbildung absolvierten Nadine Trippner, Petra Wemken und Heike Dierks einen Lehrgang zur Ausbildung von Lebensrettende Sofortmaßnahmen. Eike Dettmer wurde das Leistungsabzeichen in Bronze verliehen, Hanns Rekitt das in Silber und Helga Müller in Gold.