Feuer in Einrichtung für Flüchtlinge

Daniela Bruns - Edewecht, 28. November 2017

Gemeindebrandmeister Hinrich Bischof (links) schulte die Mitarbeiter der GUK Jeddeloh I, wie sie sich im Brandfall richtig verhalten müssen. Fotonachweis: Daniela Bruns

Damit jeder weiß, was im Ernstfall zu tun ist, wurde am Wochenende in der Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen in Jeddeloh I eine Brandschutzübung durchgeführt. Unter Anleitung von Gemeindebrandmeister Hinrich Bischof lernten acht Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe, wie Brände vermieden werden können und was bei einem Feuer zu beachten ist.

Als erstes erfuhren die Teilnehmer, wie ein Feuer entsteht. Auch das richtige Verhalten im Brandfall wurde erläutert. Anschließend erklärte der Gemeindebrandmeister den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher. „Die Handhabung eines Feuerlöschers ist einfach, wenn man weiß, welcher Feuerlöscher für welches Feuer geeignet ist“, erklärte Hinrich Bischof den Johannitern. Denn Feuer ist nicht gleich Feuer. Es gibt verschiedene Arten von Bränden und auch von Feuerlöschmitteln wie zum Beispiel Wasser, Pulver, Kohlendioxid oder auch Schaum. Unterschieden werden dann die Feuerlöscher noch nach Dauerdrucklöschern und Aufladelöschern. Auch die Beschreibungen auf den  Feuerlöschern erklärte Bischof den Übungsteilnehmern.

Der Platz, der als Sammelpunkt im Notfall dient, wurde nach dem theoretischen Teil kurzerhand zur Feuerstelle umfunktioniert. Dafür wurde ein feuerfestes Gefäß erst mit Benzin und später mit Papier gefüllt und in Brand gesteckt. Nun konnten die Teilnehmer im praktischen Teil der Übung die Handhabung der verschiedenen Feuerlöscher ausprobieren. „Schaum wir mal“, sagte Thomas Wolters dazu mit einem Schmunzeln.