Auslandshilfe berichtet von Einsätzen in Osteuropa

Stefan Greiber - Nordenham, 05. November 2019

In einem Dia-Vortrag am Donnerstag, 28. November, berichtet Rolf Krause, Leiter der Auslandshilfe des Ortsverbands Nordenham der Johanniter-Unfall-Hilfe, über die Hilfstransporte nach Osteuropa. Beginn ist um 18 Uhr in der Johanniter-Tagespflege Nordenham, Sophie-Scholl-Straße 6. Der Eintritt ist frei. Zu sehen sind Dias von den Zuständen in den Zielgebieten der Hilfstransporte, den ärmsten Regionen im Baltikum, und von der Hilfe, mit der die Nordenhamer die Menschen vor Ort unterstützen. Darunter sind auch Bilder der jüngsten Tour im September dieses Jahres.

Die Auslandshilfe des Ortsverbandes Nordenham ist 1992 aus einer privaten Initiative von Nordenhamer Bürgern entstanden. Seit vielen Jahren sind die Johanniter, von jeher Unterstützer der Fahrten, offizieller Träger der Hilfstransporte. Jedes Jahr fahren zwei Hilfstransporte aus der nördlichen Wesermarsch nach Osteuropa. Bis 2008 fuhren die Helfer in die russische Enklave rund um Kaliningrad (Königsberg). Seit 2005 ist vor allem Litauen das Ziel der Helfer. In Städten wie Polessk (Labiau), Kretinga, Morag und Elk verteilen die Helfer gespendete Hilfsgüter - Kleidung und Spielsachen, aber auch mal eine komplette Arztpraxis, Pflegebetten, Rollstühle und ähnliches - an Kinderheime und Schulen, Krankenhäuser sowie bedürftige Menschen vor Ort.