Johanniter bilden Betreuungshelfer aus

Stefan Greiber/Foto: Florian Schwarting - Nordenham, 22. Januar 2020

Kursleiter Jens Merk (Mitte) mit den Teilnehmenden der Fortbildung für Betreuungshelfer.

Die Zahl der Betreuungslagen im Bevölkerungsschutz hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Nach Ansicht von Experten wird sich dieser Trend fortsetzen. Betreuungslagen sind Notsituationen, bei denen keine Verletzten behandelt und transportiert werden, sondern sich die Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen um unverletzte Personen kümmern müssen. Dies betrifft vor allem Personen bei Evakuierungen aufgrund von Hochwassern, Bombenräumung und anderen Wetterextremen oder auch Reisende in Zügen, die aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht weiterfahren können. Die Johanniter haben jetzt in Nordenham eine spezielle Fortbildung für Betreuungshelfer angeboten. Mit dabei waren Helferinnen und Helfer der Ortsverbände Nordenham, Aurich und Hude. Die drei Verbände bauen zurzeit Betreuungsgruppen auf. Kursleiter war Jens Merk, Gruppenführer der Betreuungsgruppe Nordenham.

Inhalte waren unter anderem die Ausbildung des Helfers im Betreuungsdienst (BetrD), die Struktur der Regionalbereitschaftsführung und verschiedene Alarmstufen. In einer Übung mussten die Teilnehmenden einen Bereitstellungsraum einrichten. Organisiert worden war die Fortbildung von Florian Schwarting, Beauftragter für die Helferausbildung im Ortsverband Nordenham der Johanniter-Unfall-Hilfe.  Mit dabei waren vom Ortsverband Nordenham Melanie Willms, Timo Krause, Heike Boelmann-Derra, Marianne Derra, Carsten Block, Klaus Martin und Antje Block. Der Ortsverband Aurich hatte den stellvertretenden Ortsbeauftragten Thomas Kappenhagen, Axel Keßler, Merle Wolf und Nadine Willms geschickt. Vom Ortsverband Hude war der Ortsbeauftragte Andreas Feige dabei.